Einstein@home überschreitet die Petaflops-Marke
Das Distributed Computing-Projekt "Einstein@home" kann inzwischen auf eine Rechenleistung von über ein Petaflops zurückgreifen. Damit gehört es theoretisch zu den größten Supercomputern der Welt.
Für gewöhnlich müssen Wissenschaftler, wenn sie für ihre Arbeit hohe Rechenleistungen benötigen, entweder auf Zeit auf einem der Supercomputer zentraler Datenzentren warten oder aber auf die Genehmigung von Mitteln hoffen, mit denen sie ein eigenes System finanzieren können - was aber leicht zweistellige Millionen-Summen verschlingen kann.
Angesichts chronisch knapper Kassen haben in der Vergangenheit bereits mehrfach Forschungsprojekte ihr Heil darin gesucht, das Freiwillige die ungenutzten Kapazitäten ihrer PCs zur Verfügung stellen. Die Aufgaben werden dann in zahlreiche kleine Berechnungen aufgesplittet und über das Internet an die Computer der Supporter veteilt - so auch bei Einstein@home.
Das Forschungsprojekt ist auf der Suche nach Hinweisen auf Gravitationswellen. Diese müssen von sehr kompakten, hochdichten und schnell rotierenden Sternen laut Albert Einsteins Reletivitätstheorie erzeugt werden. Dafür werden Daten von zwei Gravitationswellendetektoren in den USA und Deutschland ausgewertet. Hinzu kommen noch die Informationen, die das Arecibo-Observatorium in Puerto Rico bei der Suche nach binären Radiopulsaren liefert.
In den letzten Jahren kamen immer wieder neue Unterstützer hinzu und die bereits vorhandenen schafften sich immer schnellere PCs an, so das die verfügbare Rechenleistung stetig anstieg. Gestern wurde nun vermeldet, dass die Petaflops-Marke fast genommen ist. Am Nachmittag verzeichnete man 989,2 Teraflops, wobei pro Stunde etwa 1,3 Teraflops hinzukamen.
Theoretisch wäre die Petaflops-Marke so bereits am gestrigen späten Abend gefallen. Allerdings, so der Hinweis, gehe die verfügbare Leistung am späten Abend stets ein Stück zurück - beispielsweise weil Unterstützer vor dem Schlafengehen ihren Rechner abschalten. So wurde die Marke erst heute genommen. Zur Stunde weisen die Server-Statistiken 1.004 Teraflops verfügbarer Leistung auf. Würde das Distributed Computing-Projekt als ein Supercomputer gewertet, stünde es in der Top500-Liste der weltweit schnellsten Rechner somit aktuell auf Platz 24 - und dies ohne Millionen-Institionen, sondern nur mit Open Source-Software und der Hilfe vieler User.
Angesichts chronisch knapper Kassen haben in der Vergangenheit bereits mehrfach Forschungsprojekte ihr Heil darin gesucht, das Freiwillige die ungenutzten Kapazitäten ihrer PCs zur Verfügung stellen. Die Aufgaben werden dann in zahlreiche kleine Berechnungen aufgesplittet und über das Internet an die Computer der Supporter veteilt - so auch bei Einstein@home.
Das Forschungsprojekt ist auf der Suche nach Hinweisen auf Gravitationswellen. Diese müssen von sehr kompakten, hochdichten und schnell rotierenden Sternen laut Albert Einsteins Reletivitätstheorie erzeugt werden. Dafür werden Daten von zwei Gravitationswellendetektoren in den USA und Deutschland ausgewertet. Hinzu kommen noch die Informationen, die das Arecibo-Observatorium in Puerto Rico bei der Suche nach binären Radiopulsaren liefert.
In den letzten Jahren kamen immer wieder neue Unterstützer hinzu und die bereits vorhandenen schafften sich immer schnellere PCs an, so das die verfügbare Rechenleistung stetig anstieg. Gestern wurde nun vermeldet, dass die Petaflops-Marke fast genommen ist. Am Nachmittag verzeichnete man 989,2 Teraflops, wobei pro Stunde etwa 1,3 Teraflops hinzukamen.
Theoretisch wäre die Petaflops-Marke so bereits am gestrigen späten Abend gefallen. Allerdings, so der Hinweis, gehe die verfügbare Leistung am späten Abend stets ein Stück zurück - beispielsweise weil Unterstützer vor dem Schlafengehen ihren Rechner abschalten. So wurde die Marke erst heute genommen. Zur Stunde weisen die Server-Statistiken 1.004 Teraflops verfügbarer Leistung auf. Würde das Distributed Computing-Projekt als ein Supercomputer gewertet, stünde es in der Top500-Liste der weltweit schnellsten Rechner somit aktuell auf Platz 24 - und dies ohne Millionen-Institionen, sondern nur mit Open Source-Software und der Hilfe vieler User.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Home Assistant 2026.7 ::
d-hubs - Gestern 14:38 Uhr -
Tails - die Linux-Distribution, die konsequent auf Privatsphäre und An
d-hubs - Gestern 13:49 Uhr -
Dr.Parted Live 26.07: eine bootfähige GNU/Linux-Distri
d-hubs - 04.07. 19:10 Uhr -
Intenret nicht gefunnden
Doodle - 04.07. 17:08 Uhr -
LibreOffice-Community Update: Die News im Juni 2026
d-hubs - 03.07. 23:24 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen