Rechnen für die Wissenschaft nun auch via Android
Wer bisher keine Probleme mit den für die meisten Nutzer zu kurzen Akkulaufzeiten seines Smartphones hatte, kann dies jetzt zugunsten der Wissenschaft ändern.
Die Distributed-Computing-Plattform BOINC, die von einer ganzen Reihe von Forschungsprojekten eingesetzt wird, um Berechnungen an zahlreiche freiwillige Helfer auszulagern, steht nun auch als Android-App zur Verfügung. Über diese können sich Nutzer nun also auch per Smartphone oder Tablet in das World Community Grid einklinken.
BOINC für Android
Allerdings werden die einzelnen Projekte, die BOINC derzeit einsetzen, erst nach und nach auch für Android-Nutzer zur Verfügung stehen. Den Anfang macht hierbei "FightAIDS@Home", das vom Scripps Research Institute, einer medizinischen Forschungseinrichtung aus La Jolla im US-Bundesstaat Kalifornien betrieben wird.
Die Forscher simulieren mit der ihnen von den freiwilligen Helfern bereitgestellten Rechenleistung die Struktur von Molekülen in bestimmten Medikamenten. Das Ziel besteht darin, neue Mittel zu finden, mit denen Enzyme blockiert werden können, die das HI-Virus für seinen Fortbestand benötigt. Andere Projekte und auch weitere mobile Plattformen sollen in der kommenden Zeit folgen, teilten die Entwickler mit.
Die Weiterentwicklung sei durchaus sinnvoll, wenn man betrachtet, wie stark sich der Stellenwert des mobilen Computings in letzter Zeit vergrößerte. "Als das World Community Grid im Jahr 2004 startete, hatten die durchschnittlichen Desktop-Rechner einen 2-Gigahertz-Prozessor und 256 Megabyte Arbeitsspeicher", erklärte man seitens des Projektes. Heute würden die meisten Smartphones und Tablets nicht weniger leistungsfähig sein.
Hinzu kommt, dass es eine Menge von ihnen gebe: Zum Jahresende sollen weltweit bereits rund 2 Milliarden Smartphones im Einsatz sein und auch der schnell wachsende Tablet-Markt kommt inzwischen auf mehrere zehn Millionen Systeme. In den Händen der zahlreichen Nutzer liege somit ein riesiger Schatz an oft ungenutzter Computing-Leistung.
Um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass bei mobilen Geräte allerdings der Akku den Flaschenhals darstellt, habe man die App so konzipiert, dass standardmäßig nur gerechnet wird, wenn das Endgerät am Stromkabel hängt - beispielsweise nachts. Außerdem werden Daten nur via WLAN übermittelt, wenn der Nutzer nicht ausdrücklich etwas anderes wünscht. Die Anwendung steht auf der Webseite des World Community Grid zum Download bereit.
BOINC für Android
Allerdings werden die einzelnen Projekte, die BOINC derzeit einsetzen, erst nach und nach auch für Android-Nutzer zur Verfügung stehen. Den Anfang macht hierbei "FightAIDS@Home", das vom Scripps Research Institute, einer medizinischen Forschungseinrichtung aus La Jolla im US-Bundesstaat Kalifornien betrieben wird.
Die Forscher simulieren mit der ihnen von den freiwilligen Helfern bereitgestellten Rechenleistung die Struktur von Molekülen in bestimmten Medikamenten. Das Ziel besteht darin, neue Mittel zu finden, mit denen Enzyme blockiert werden können, die das HI-Virus für seinen Fortbestand benötigt. Andere Projekte und auch weitere mobile Plattformen sollen in der kommenden Zeit folgen, teilten die Entwickler mit.
Die Weiterentwicklung sei durchaus sinnvoll, wenn man betrachtet, wie stark sich der Stellenwert des mobilen Computings in letzter Zeit vergrößerte. "Als das World Community Grid im Jahr 2004 startete, hatten die durchschnittlichen Desktop-Rechner einen 2-Gigahertz-Prozessor und 256 Megabyte Arbeitsspeicher", erklärte man seitens des Projektes. Heute würden die meisten Smartphones und Tablets nicht weniger leistungsfähig sein.
Hinzu kommt, dass es eine Menge von ihnen gebe: Zum Jahresende sollen weltweit bereits rund 2 Milliarden Smartphones im Einsatz sein und auch der schnell wachsende Tablet-Markt kommt inzwischen auf mehrere zehn Millionen Systeme. In den Händen der zahlreichen Nutzer liege somit ein riesiger Schatz an oft ungenutzter Computing-Leistung.
Um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass bei mobilen Geräte allerdings der Akku den Flaschenhals darstellt, habe man die App so konzipiert, dass standardmäßig nur gerechnet wird, wenn das Endgerät am Stromkabel hängt - beispielsweise nachts. Außerdem werden Daten nur via WLAN übermittelt, wenn der Nutzer nicht ausdrücklich etwas anderes wünscht. Die Anwendung steht auf der Webseite des World Community Grid zum Download bereit.
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