Mobiler teilweise schon höher als normaler Traffic
Der Datenverkehr über mobile Endgeräte legt weltweit sehr schnell zu. In einigen Regionen hat er sogar schon vor einiger Zeit den Traffic, der von herkömmlichen Computern verursacht wird, überstiegen.
Betrachtet man die Entwicklung des Datenverkehrs in der gesamten Welt haben die von den mobilen Endgeräten verursachten Datenströme inzwischen einen Anteil von 13 Prozent erreicht. Das sind immerhin 4 Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Jahren. Das berichtete die auch als "Queen of the Net" bekannte Analystin Mary Meeker, die als Mitarbeiterin des Venture Capital-Unternehmen Kleiner Perkins die Entwicklung des Netzes beobachtet, laut einem Bericht von 'CNet'.
Besonders stark ist die Entwicklung der Bedeutung der mobilen Internet-Nutzung dabei in Indien zu beobachten. Hier wurde im Mai erstmals der Punkt erreicht, an dem der mobile Traffic ebenso stark war wie der Datenverkehr, der von klassischen Internet-Systemen verursacht wurde. Inzwischen hat sich der Mobile-Bereich hier mit 60 Prozent klar an der Spitze platziert.
Die Basis dieser Entwicklung ist regional allerdings unterschiedlich. In den Industriestaaten treiben beispielsweise vor allem High End-Smartphones und Tablets den mobilen Datenverkehr nach oben. In Ländern wie Indien sind es hingegen eher einfache Mobiltelefone, die vielen Menschen ohne höheres Einkommen überhaupt erst die Möglichkeit bieten, online zu gehen. Hier sorgen entsprechende Angebote beispielsweise dafür, dass Bauern bessere Informationen über die Wetterentwicklung erhalten und so die Gefahr von Missernsten reduzieren können.
Mit dem Mobile Internet ist aber auch ein Sektor entstanden, der inzwischen eine enorme wirtschaftliche Kraft entwickelt. Die durchschnittliche Wachstumsrate des Umsatzes lag in den letzten vier Jahren bei 129 Prozent per anno, berichtete Meeker. Mit 67 Prozent und 19 Milliarden Dollar hat dabei das Geschäft mit und über Apps den größten Anteil. Die übrigen 33 Prozent entfallen auf die Werbefinanzierung.
Besonders stark ist die Entwicklung der Bedeutung der mobilen Internet-Nutzung dabei in Indien zu beobachten. Hier wurde im Mai erstmals der Punkt erreicht, an dem der mobile Traffic ebenso stark war wie der Datenverkehr, der von klassischen Internet-Systemen verursacht wurde. Inzwischen hat sich der Mobile-Bereich hier mit 60 Prozent klar an der Spitze platziert.
Die Basis dieser Entwicklung ist regional allerdings unterschiedlich. In den Industriestaaten treiben beispielsweise vor allem High End-Smartphones und Tablets den mobilen Datenverkehr nach oben. In Ländern wie Indien sind es hingegen eher einfache Mobiltelefone, die vielen Menschen ohne höheres Einkommen überhaupt erst die Möglichkeit bieten, online zu gehen. Hier sorgen entsprechende Angebote beispielsweise dafür, dass Bauern bessere Informationen über die Wetterentwicklung erhalten und so die Gefahr von Missernsten reduzieren können.
Mit dem Mobile Internet ist aber auch ein Sektor entstanden, der inzwischen eine enorme wirtschaftliche Kraft entwickelt. Die durchschnittliche Wachstumsrate des Umsatzes lag in den letzten vier Jahren bei 129 Prozent per anno, berichtete Meeker. Mit 67 Prozent und 19 Milliarden Dollar hat dabei das Geschäft mit und über Apps den größten Anteil. Die übrigen 33 Prozent entfallen auf die Werbefinanzierung.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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