Facebook bremst Firmen beim Kontakt zum User aus
Die Änderung des Algorithmus zur Zusammenstellung der Timelines bei Facebook hat die Sichtbarkeit der Beiträge deutscher Unternehmen in dem sozialen Netzwerk drastisch gesenkt.
Wie das Nachrichtenmagazin 'Focus' in seiner heutigen Ausgabe berichtete, fiel der Anteil der Facebook-Beiträge der Top-10 deutscher Marken, die im Newsstream der Fans tatsächlich angezeigt werden, nach Berechnungen des Analysehauses Socialbakers seit August von 30 Prozent auf zuletzt nur noch 10 Prozent.
Betroffen ist unter anderem die Deutsche Bank. "Wie andere Unternehmen hat auch die Deutsche Bank einen plötzlichen massiven Reichweitenrückgang zu spüren bekommen", erklärte ein Sprecher des Finanzinstituts gegenüber dem Magazin. Letztlich werden die Firmen nun mehr Geld in die Hand nehmen müssen, wenn sie von den Nutzern wahrgenommen werden wollen.
Um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen, können die Unternehmen die so genannten "Sponsored Posts" und damit eine garantierte Reichweite für ihre Beiträge kaufen. Mit der Änderung des Algorithmus soll also wahrscheinlich diese Geldquelle vergrößert werden. "Facebook wird nun teuer für Unternehmen", kritisierte daraufhin ein Social-Media-Verantwortlicher eines anderen großen Dax-Konzerns.
Mit seinem Edge-Rank-Algorithmus legt Facebook fest, welche Beiträge den Freunden oder Fans angezeigt werden, wenn diese nicht ohnehin eine chronologische Auflistung aller Postings von Kontakten und geliketen Facebook-Seiten bevorzugen. Um das Engagement der Nutzer zu erhöhen, zeigt Facebook bevorzugt Beiträge an, die voraussichtlich häufig kommentiert oder bei denen Nutzer oft auf den "Gefällt mir"-Button klicken.
Die Sponsored Posts hatte Facebook kürzlich als neue Marketingform eingeführt. Hier können bereits mit kleineren Beträgen garantierte Reichweiten gekauft werden. Für Unternehmen ist es so nun allerdings deutlich schwerer geworden, ohne Rückgriff auf dieses Verfahren Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Betroffen ist unter anderem die Deutsche Bank. "Wie andere Unternehmen hat auch die Deutsche Bank einen plötzlichen massiven Reichweitenrückgang zu spüren bekommen", erklärte ein Sprecher des Finanzinstituts gegenüber dem Magazin. Letztlich werden die Firmen nun mehr Geld in die Hand nehmen müssen, wenn sie von den Nutzern wahrgenommen werden wollen.
Um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen, können die Unternehmen die so genannten "Sponsored Posts" und damit eine garantierte Reichweite für ihre Beiträge kaufen. Mit der Änderung des Algorithmus soll also wahrscheinlich diese Geldquelle vergrößert werden. "Facebook wird nun teuer für Unternehmen", kritisierte daraufhin ein Social-Media-Verantwortlicher eines anderen großen Dax-Konzerns.
Mit seinem Edge-Rank-Algorithmus legt Facebook fest, welche Beiträge den Freunden oder Fans angezeigt werden, wenn diese nicht ohnehin eine chronologische Auflistung aller Postings von Kontakten und geliketen Facebook-Seiten bevorzugen. Um das Engagement der Nutzer zu erhöhen, zeigt Facebook bevorzugt Beiträge an, die voraussichtlich häufig kommentiert oder bei denen Nutzer oft auf den "Gefällt mir"-Button klicken.
Die Sponsored Posts hatte Facebook kürzlich als neue Marketingform eingeführt. Hier können bereits mit kleineren Beträgen garantierte Reichweiten gekauft werden. Für Unternehmen ist es so nun allerdings deutlich schwerer geworden, ohne Rückgriff auf dieses Verfahren Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
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Christian Kahle
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