Nokia-Manager nach Selbstbereicherung gefeuert
Der finnische Handyhersteller Nokia muss sich derzeit nicht nur mit schlecht laufenden Geschäften auseinandersetzen, sondern nun auch noch mit Managern, die offenbar in ihre eigene Tasche gewirtschaftet haben.
Wie das österreichische Magazin 'Futurezone' berichtete, seien zwei leitende Angestellte des Geschäftsbereichs Nokia Central East Europe (CEE) aus der Niederlassung in Wien fristlos entlassen worden. Diese sollen dem Unternehmen mit ihren zwielichtigen Aktivitäten einen Schaden im sechsstelligen Euro-Bereich zugefügt haben.
Bei den beiden Managern handelt es sich zum einen um den Finanzchef und Controller, zum anderen um den Vertriebsleiter der Niederlassung, die für die Geschäfte im östlichen Mitteleuropa zuständig ist. Dem Vernehmen nach haben die beiden über eine Marketing- und eine Schulungsagentur Beträge bei dem Handyhersteller abgerechnet, die klar überhöht waren. Ein Teil des Betrages soll über diesen Umweg dann in ihre eigenen Taschen geflossen sein.
Aufgeflogen sei dies letztlich als Ergebnis interner Untersuchungen, wie Alberto Matrone, Vizechef von Nokia CEE den beiden Managern in einer E-Mail mitteilte. Ihr Verhalten, das Nokia einen schweren Schaden zugefügt habe, könne nicht toleriert werden. Konkret bedeutet dies ihren unverzüglichen Rauswurf. Matrone bemühte sich außerdem, die anderen Mitarbeiter seines Geschäftsbereichs auf "Nokia-Werte" einzuschwören. Er kündigte außerdem an, das weitergehende Untersuchungen folgen werden und jede Verfehlung zu Konsequenzen führen wird.
Denn allein mit angeblichen Werten wird die Loyalität der Beschäftigten in der aktuellen Situation wohl kaum sicherzustellen sein. Immerhin hatte der Konzern vor einiger Zeit angekündigt, die Nokia CEE-Zentrale in Wien im Zuge der Sparmaßnahmen und Umstrukturierungen im Unternehmen schließen zu wollen. 32 der 50 Mitarbeiter sollen im Zuge dessen ihren Arbeitsplatz verlieren.
Bei den beiden Managern handelt es sich zum einen um den Finanzchef und Controller, zum anderen um den Vertriebsleiter der Niederlassung, die für die Geschäfte im östlichen Mitteleuropa zuständig ist. Dem Vernehmen nach haben die beiden über eine Marketing- und eine Schulungsagentur Beträge bei dem Handyhersteller abgerechnet, die klar überhöht waren. Ein Teil des Betrages soll über diesen Umweg dann in ihre eigenen Taschen geflossen sein.
Aufgeflogen sei dies letztlich als Ergebnis interner Untersuchungen, wie Alberto Matrone, Vizechef von Nokia CEE den beiden Managern in einer E-Mail mitteilte. Ihr Verhalten, das Nokia einen schweren Schaden zugefügt habe, könne nicht toleriert werden. Konkret bedeutet dies ihren unverzüglichen Rauswurf. Matrone bemühte sich außerdem, die anderen Mitarbeiter seines Geschäftsbereichs auf "Nokia-Werte" einzuschwören. Er kündigte außerdem an, das weitergehende Untersuchungen folgen werden und jede Verfehlung zu Konsequenzen führen wird.
Denn allein mit angeblichen Werten wird die Loyalität der Beschäftigten in der aktuellen Situation wohl kaum sicherzustellen sein. Immerhin hatte der Konzern vor einiger Zeit angekündigt, die Nokia CEE-Zentrale in Wien im Zuge der Sparmaßnahmen und Umstrukturierungen im Unternehmen schließen zu wollen. 32 der 50 Mitarbeiter sollen im Zuge dessen ihren Arbeitsplatz verlieren.
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