10% aller jemals aufgenommenen Fotos aus 2011
Die Digitalisierung unseres Alltags bringt zuweilen erstaunliche Zahlen hervor. So berichtet das US-Magazin 'Forbes' aktuell, dass rund 10 Prozent aller jemals aufgenommenen Fotos allein im Jahr 2011 entstanden. Mit einer weiteren Steigerung ist in diesem Jahr durchaus zu rechnen.
Den Schlüssel hierzu bildeten in erster Linie Smartphones. Zwar sind Mobiltelefone schon lange mit Digitalkameras ausgestattet, so das quasi jeder stets Schnappschüsse seiner Umgebung aufnahmen kann. So richtig in Fahrt kam deren Nutzung aber erst in Smartphones, über die es sofort möglich ist, die Aufnahmen über die jetzt ebenfalls hier angekommenen sozialen Netzwerke mit Freunden und Bekannten zu teilen.
Dies wirft natürlich ein neues Licht auf die hohen Summen, die das weltweit größte Social Network Facebook in die Hand nahm, um die populäre Foto-Community Instagram zu übernehmen: Immerhin eine Milliarden Dollar ließ man sich den Zukauf kosten. Die 40 Millionen Nutzer des Dienstes haben seit dessen Start vor zwei Jahren bereits über eine Milliarde Bilder hochgeladen, täglich kommen fünf Millionen weitere hinzu.
Die Bedeutung von Fotos in Social Networks selbst wird allerdings auch bei einer Betrachtung Facebooks deutlich: In den Datenbanken des Unternehmens werden bereits über 100 Milliarden Bilder vorgehalten. Die inzwischen fast 900 Millionen Nutzer der Plattform sorgen außerdem dafür, dass täglich 250 Millionen bis 300 Millionen hinzukommen.
Als die Fotografie vor rund 175 Jahren ihre ersten Schritte machte, war die Anfertigung eines Bildes noch ein teurer und aufwändiger Prozess. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts wurde die Technik dann zwar schon zum Massenprodukt, allerdings hatten die Bilder auf Film und Papier weiterhin ihren Preis. Die Digitalfotografie sorgte dann in den 1990er Jahren dafür, dass eine misslungene Aufnahme zumindest kein herausgeworfenes Geld mehr war. Aber erst jetzt sind Fotografien zu einem alltäglichen Bestandteil des sozialen Austauschs geworden.
Dies wirft natürlich ein neues Licht auf die hohen Summen, die das weltweit größte Social Network Facebook in die Hand nahm, um die populäre Foto-Community Instagram zu übernehmen: Immerhin eine Milliarden Dollar ließ man sich den Zukauf kosten. Die 40 Millionen Nutzer des Dienstes haben seit dessen Start vor zwei Jahren bereits über eine Milliarde Bilder hochgeladen, täglich kommen fünf Millionen weitere hinzu.
Die Bedeutung von Fotos in Social Networks selbst wird allerdings auch bei einer Betrachtung Facebooks deutlich: In den Datenbanken des Unternehmens werden bereits über 100 Milliarden Bilder vorgehalten. Die inzwischen fast 900 Millionen Nutzer der Plattform sorgen außerdem dafür, dass täglich 250 Millionen bis 300 Millionen hinzukommen.
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