Programmiersprachen so bekannt wie Französisch
Grundkenntnisse über Programmiersprachen sind in Deutschland inzwischen ebenso verbreitet, wie Französisch als Fremdsprache. Jeder dritte Bundesbürger kann zumindest rudimentär mit einer der verschiedenen Sprachen arbeiten und Programme erstellen.
Das ist das doch etwas überraschende Ergebnis einer Untersuchung, die der IT-Branchenverband BITKOM anlässlich des morgigen "Europäischen Tages der Sprachen" durchführte. Spitzenreiter bei den Fremdsprachen ist demnach Englisch. 85 Prozent der Bevölkerung verfügen nach eigenen Angaben mindestens über englische Grundkenntnisse.
Mit deutlichem Abstand folgen auf Platz zwei Französisch (33 Prozent), dahinter Spanisch (16 Prozent), Russisch (15 Prozent) und Italienisch (10 Prozent). Insgesamt verfügen nach eigenen Angaben 91 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren über Grundkenntnisse einer oder mehrerer Fremdsprachen.
Fast jeder zweite Mann (46 Prozent) gibt an, eine Programmiersprache zumindest zu kennen, bei den Frauen ist es nur jede Fünfte (21 Prozent). Unter den Jüngeren von 14 bis 29 Jahre ist der Anteil mit 46 Prozent deutlich höher als bei den über 50-Jährigen (26 Prozent). Hauptschulabgänger haben seltener Programmierkenntnisse (14 Prozent) als Abiturienten und Hochschulabsolventen (42 Prozent).
Am häufigsten werden Grundkenntnisse in Basic (20 Prozent) angegeben. Hier wirken offensichtlich noch die Jugenderfahrungen jener Generation nach, in der ein C64 zur Ausstattung vieler Kinderzimmer gehörte. Danach folgen Java (13 Prozent), C/C+ (8 Prozent), PHP (5 Prozent) und Python (3 Prozent).
"Die Umfrageergebnisse haben uns überrascht", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass die Vermittlung einer Kulturtechnologie wie IT an allgemeinbildenden Schulen zum Standard wird." Der BITKOM spricht sich deshlab schon länger für ein besseres Informatikangebot an den Schulen und für Informatik als Pflichtfach in der Sekundarstufe I aus.
Mit deutlichem Abstand folgen auf Platz zwei Französisch (33 Prozent), dahinter Spanisch (16 Prozent), Russisch (15 Prozent) und Italienisch (10 Prozent). Insgesamt verfügen nach eigenen Angaben 91 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren über Grundkenntnisse einer oder mehrerer Fremdsprachen.
Fast jeder zweite Mann (46 Prozent) gibt an, eine Programmiersprache zumindest zu kennen, bei den Frauen ist es nur jede Fünfte (21 Prozent). Unter den Jüngeren von 14 bis 29 Jahre ist der Anteil mit 46 Prozent deutlich höher als bei den über 50-Jährigen (26 Prozent). Hauptschulabgänger haben seltener Programmierkenntnisse (14 Prozent) als Abiturienten und Hochschulabsolventen (42 Prozent).
Am häufigsten werden Grundkenntnisse in Basic (20 Prozent) angegeben. Hier wirken offensichtlich noch die Jugenderfahrungen jener Generation nach, in der ein C64 zur Ausstattung vieler Kinderzimmer gehörte. Danach folgen Java (13 Prozent), C/C+ (8 Prozent), PHP (5 Prozent) und Python (3 Prozent).
"Die Umfrageergebnisse haben uns überrascht", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass die Vermittlung einer Kulturtechnologie wie IT an allgemeinbildenden Schulen zum Standard wird." Der BITKOM spricht sich deshlab schon länger für ein besseres Informatikangebot an den Schulen und für Informatik als Pflichtfach in der Sekundarstufe I aus.
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Christian Kahle
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