LTE ist unter normalen Nutzern noch kaum bekannt
Unter den Nutzern in Deutschland ist der neue Mobilfunk-Standard LTE noch weitgehend unbekannt. Zwar wünschen sich immer mehr eine bessere Netzqualität, die neue Technologie, die diese bieten soll, ist allerdings fast nur dem Kreis der technisch Interessierten ein Begriff.
Das ergab eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte, für die unter anderem alleine in Deutschland über 2.000 Mobilfunkkunden befragt wurden. Besonderes Potenzial sieht man demnach in der Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen: 24 Prozent setzen hier auf Geschwindigkeit und interessieren sich für die neuen LTE-Netze.
Die Untersuchung zeigt auch, dass Smartphones und Tablets weiterhin ein wachstumsstarkes Segment sind. Allerdings sind die Absatzpotenziale von Tablets im Vergleich deutlich geringer. Sie bleiben damit künftig weiterhin eine ergänzende Produktkategorie - werden aber keine anderen Endgeräte ersetzen.
"Anbieter müssen die Vorteile von LTE deutlicher herausstellen, zum Beispiel die Geschwindigkeit und geeignete Applikationen wie Videotelefonie und Streaming. Denn erst wenn Nutzern der Mehrwert von LTE erkennbar ist, wird sich auch das Interesse erhöhen", kommentierte Andreas Gentner, Partner bei Deloitte.
Aktuell interessieren sich in Deutschland nur 17 Prozent der Nutzer für LTE-Dienste beziehungsweise LTE-unterstützte Endgeräte. Bei den 18- bis 34-Jährigen ist das Interesse mit 24 Prozent schon höher. 42 Prozent aller Befragten kennen den Long-Term-Evolution-Standard nicht einmal - anders als in den USA, wo knapp ein Drittel aktives Interesse zeigt und nur elf Prozent LTE nicht kennen.
LTE hat aber durchaus Potenzial, denn die Deutschen legen großen Wert auf optimale Netzqualität. Die Netzbetreiber haben in ihren Marketing-Strategien aber wohl noch nicht genug getan, um den neuen Standard bekannt zu machen. Vielleicht aber liegt dies auch daran, dass sie vermeiden wollen, dass zu viele Nutzer zu schnell die neuen Netze entern oder aber auch schnell auf die Probleme bei der Tarifgestaltung stoßen. Denn nutzt man die gebotenen Bandbreiten tatsächlich einmal aus, kann es durchaus passieren, dass bereits nach wenigen Minuten das Volumenlimit erreicht ist und man den Rest des Monats mit GPRS-Geschwindigkeit online geht.
Die Untersuchung zeigt auch, dass Smartphones und Tablets weiterhin ein wachstumsstarkes Segment sind. Allerdings sind die Absatzpotenziale von Tablets im Vergleich deutlich geringer. Sie bleiben damit künftig weiterhin eine ergänzende Produktkategorie - werden aber keine anderen Endgeräte ersetzen.
"Anbieter müssen die Vorteile von LTE deutlicher herausstellen, zum Beispiel die Geschwindigkeit und geeignete Applikationen wie Videotelefonie und Streaming. Denn erst wenn Nutzern der Mehrwert von LTE erkennbar ist, wird sich auch das Interesse erhöhen", kommentierte Andreas Gentner, Partner bei Deloitte.
Aktuell interessieren sich in Deutschland nur 17 Prozent der Nutzer für LTE-Dienste beziehungsweise LTE-unterstützte Endgeräte. Bei den 18- bis 34-Jährigen ist das Interesse mit 24 Prozent schon höher. 42 Prozent aller Befragten kennen den Long-Term-Evolution-Standard nicht einmal - anders als in den USA, wo knapp ein Drittel aktives Interesse zeigt und nur elf Prozent LTE nicht kennen.
LTE hat aber durchaus Potenzial, denn die Deutschen legen großen Wert auf optimale Netzqualität. Die Netzbetreiber haben in ihren Marketing-Strategien aber wohl noch nicht genug getan, um den neuen Standard bekannt zu machen. Vielleicht aber liegt dies auch daran, dass sie vermeiden wollen, dass zu viele Nutzer zu schnell die neuen Netze entern oder aber auch schnell auf die Probleme bei der Tarifgestaltung stoßen. Denn nutzt man die gebotenen Bandbreiten tatsächlich einmal aus, kann es durchaus passieren, dass bereits nach wenigen Minuten das Volumenlimit erreicht ist und man den Rest des Monats mit GPRS-Geschwindigkeit online geht.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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