LTE-Ausbau in Großstädten:
Berlin hinkt hinterher
Ausgerechnet Berlin als Bundeshauptstadt steht derzeit hinsichtlich der Netzabdeckung mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE im Vergleich mit anderen Großstädten schlecht da. Gänzlich anders sieht es hingegen in Frankfurt am Main aus, so eine Untersuchung des Portals '4G.de'.
Seit Mai wurden für die Erhebung insgesamt 80.000 Standorte in deutschen Großstädten untersucht. Bei der Überprüfung von rund 2.000 Adressen in Berlin zeigte sich, dass nur an 38 Prozent von ihnen LTE-Empfang gewährleistet war. Damit steht die Metropole im Grunde nicht besser da als eine beliebige ländliche Region.
Als einzige der untersuchten Großstädte liegt Berlin damit bei einer Abdeckung von weniger als 50 Prozent. Genau diesen Wert erreicht Stuttgart als zweitschlechteste Ausbau-Region, gefolgt von Hamburg (56 Prozent), Dresden (57 Prozent), München (61 Prozent), Leipzig (67 Prozent), Köln (68 Prozent) und Hannover (70 Prozent).
Deutlich besser sieht die Situation hingegen in Düsseldorf aus. Hier konnten bereits von 82 Prozent aller überprüften Standorte aus Verbindungen via LTE hergestellt werden. Der Spitzenreiter in Deutschland ist aktuell Frankfurt am Main, wo bereits eine Abdeckung von 90 Prozent gegeben ist.
Allerdings handelt es sich bei den Zahlen den Angaben zufolge nur um eine Momentaufnahme. Insbesondere in Berlin haben die Deutsche Telekom und Vodafone erst relativ spät mit einem flächendeckenden Ausbau begonnen. Angesichts dessen, dass die Bemühungen hier in den letzten Wochen stark zugenommen haben, dürften inzwischen bereits bessere Werte vorhanden sein, hieß es.
Ein weiterer Faktor für die Verzögerungen in Berlin dürfte außerdem die im Vergleich mit anderen Großstädten recht große Fläche sein. Insbesondere gegenüber dem eigentlichen Stadtbereich von Frankfurt am Main sind die Unterschiede deutlich: Berlin weist eine fast viermal so große Fläche auf.
Als einzige der untersuchten Großstädte liegt Berlin damit bei einer Abdeckung von weniger als 50 Prozent. Genau diesen Wert erreicht Stuttgart als zweitschlechteste Ausbau-Region, gefolgt von Hamburg (56 Prozent), Dresden (57 Prozent), München (61 Prozent), Leipzig (67 Prozent), Köln (68 Prozent) und Hannover (70 Prozent).
Deutlich besser sieht die Situation hingegen in Düsseldorf aus. Hier konnten bereits von 82 Prozent aller überprüften Standorte aus Verbindungen via LTE hergestellt werden. Der Spitzenreiter in Deutschland ist aktuell Frankfurt am Main, wo bereits eine Abdeckung von 90 Prozent gegeben ist.
Allerdings handelt es sich bei den Zahlen den Angaben zufolge nur um eine Momentaufnahme. Insbesondere in Berlin haben die Deutsche Telekom und Vodafone erst relativ spät mit einem flächendeckenden Ausbau begonnen. Angesichts dessen, dass die Bemühungen hier in den letzten Wochen stark zugenommen haben, dürften inzwischen bereits bessere Werte vorhanden sein, hieß es.
Ein weiterer Faktor für die Verzögerungen in Berlin dürfte außerdem die im Vergleich mit anderen Großstädten recht große Fläche sein. Insbesondere gegenüber dem eigentlichen Stadtbereich von Frankfurt am Main sind die Unterschiede deutlich: Berlin weist eine fast viermal so große Fläche auf.
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