TDLS: Schneller Tunnel am WLAN-Router vorbei
Die Wi-Fi Alliance hat mit der Zertifizierung von Produkten begonnen, in denen die so genannte Tunneled Direct Link Setup (TDLS)-Technologie eingesetzt wird. Diese soll den Datenaustausch von Nutzern in einem drahtlosen Netzwerk beschleunigen.
Befinden sich zwei Geräte in einem Netzwerk, wird zwischen ihnen automatisch eine direkte Funkverbindung aufgebaut. Dies hat den Vorteil, dass die Informationen nicht erst über den Access-Point als Zwischenstation geleitet werden müssen. Das hat beispielsweise Vorteile, wenn ein Nutzer einen Videostream aus dem Internet empfängt und ein zweiter Anwender einen weiteren vom lokalen Home-Server abrufen will.
TDLS funktioniert damit ähnlich wie WiFi Direct, das ebenfalls direkte WLAN-Verbindungen schaltet - hier allerdings eher zwischen einer Kamera und einem Rechner zum Abrufen der aufgenommenen Bilder. Tatsächlich sollen die beiden Technologien auch nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sich letztlich bei jeweils spezifischen Anwendungen ergänzen.
So ist WiFi Direct eher dafür gedacht, Verbindungen zwischen Geräten herzustellen, wenn unterwegs kein Access-Point zur Verfügung steht, über den die Verbindung laufen kann. TDLS soll hingegen in bestehenden WLANs als Hintergrund-Funktion seinen Dienst tun.
Die neue Technologie soll jetzt in Fernsehern, Smartphones, Tablets, Kameras, Druckern, Computern, Projektoren und Spielekonsolen Einzug halten. Es genügt dabei übrigens, wenn die jeweiligen Netzwerk-Clients TDLS-fähig sind. Ein entsprechend ausgestatteter neuer Router muss nicht erworben werden.
Zur Spezifikation des Features gehört auch eine Qualitätsmessung für die Funkverbindungen. So wird automatisch geprüft, ob eine direkte Verbindung wirklich bessere Ergebnisse bringt als der Weg über den Router. Das kann zum Beispiel dann nicht der Fall sein, wenn der Access-Point in der Mitte einer Wohnung steht und die beiden kommunizierenden Geräte sich jeweils an entgegengesetzten Enden befinden.
TDLS funktioniert damit ähnlich wie WiFi Direct, das ebenfalls direkte WLAN-Verbindungen schaltet - hier allerdings eher zwischen einer Kamera und einem Rechner zum Abrufen der aufgenommenen Bilder. Tatsächlich sollen die beiden Technologien auch nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sich letztlich bei jeweils spezifischen Anwendungen ergänzen.
So ist WiFi Direct eher dafür gedacht, Verbindungen zwischen Geräten herzustellen, wenn unterwegs kein Access-Point zur Verfügung steht, über den die Verbindung laufen kann. TDLS soll hingegen in bestehenden WLANs als Hintergrund-Funktion seinen Dienst tun.
Die neue Technologie soll jetzt in Fernsehern, Smartphones, Tablets, Kameras, Druckern, Computern, Projektoren und Spielekonsolen Einzug halten. Es genügt dabei übrigens, wenn die jeweiligen Netzwerk-Clients TDLS-fähig sind. Ein entsprechend ausgestatteter neuer Router muss nicht erworben werden.
Zur Spezifikation des Features gehört auch eine Qualitätsmessung für die Funkverbindungen. So wird automatisch geprüft, ob eine direkte Verbindung wirklich bessere Ergebnisse bringt als der Weg über den Router. Das kann zum Beispiel dann nicht der Fall sein, wenn der Access-Point in der Mitte einer Wohnung steht und die beiden kommunizierenden Geräte sich jeweils an entgegengesetzten Enden befinden.
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