Android: App-Firmen verzweifeln an illegalen Kopien
Die hohen Verkaufszahlen von Android-Geräten helfen den Entwicklern, die sich für die Plattform entschieden haben, relativ wenig. Wegen der hohen Rate an illegalen Kopien gehen verschiedene App-Anbieter inzwischen resigniert dazu über, ihre Produkte kostenlos bereitzustellen.
Eines der aktuellsten Beispiele dafür ist die Firma Madfinger Games, die ein Spiel namens "Dead Trigger" anbietet. Dieses kostete bisher unter iOS und Android jeweils 99 Cent. Die Fassung für Googles Betriebssystem wird im Play Store inzwischen gratis angeboten, da ohnehin kaum ein Nutzer dafür bezahlt, sondern es sich über Plattformen, die illegale Kopien verbreiten, besorgt.
In einer Stellungnahme äußerte sich das Unternehmen zu den Gründen für den Wechsel auf ein kostenloses Angebot: "Der Hauptgrund: Die Piraterie-Rate auf Android-Geräten, diese ist unglaublich hoch." Da das Spiel von seiner Konzeption her keine Möglichkeit bietet, zumindest über In-App-Purchases noch etwas an Einnahmen zu generieren, wird es nun komplett kostenlos bereitgestellt. Offenbar erhofft man sich davon, dass vielleicht zumindest einige Freunde der Nutzer das Spiel ebenfalls interessant finden - und ein iOS-Gerät besitzen. Denn hier kostet die App weiterhin den ursprünglichen Preis.
Mit ähnlichen Problemen haben viele App-Anbieter unter Android zu kämpfen. Nach Analysen des südkoreanischen Unternehmens Com2uS liegt die Rate an unbezahlten Kopien bei einigen seiner Spiele bei rund 90 Prozent. Ein anderer Entwickler, Appy Entertainment, spricht von einem Verhältnis von 70:1 - auf eine bezahlte Kopie kommen also 70 weitere Installationen, für die nicht bezahlt wurde.
Bei Google hat man durchaus registriert, dass dieses Problem mittelfristig dazu führen könnte, dass Entwickler abspringen und ihre Ressourcen lieber in Plattformen stecken, auf denen man Geld verdienen kann. Das könnte sich auf die Dauer zu einem Wettbewerbsnachteil entwickeln. Ab "Jelly Bean" wird daher beispielsweise eine App-Verschlüsselung bereitgestellt. Anwendungen werden dann vor dem Download durch den Nutzer mit einem Geräte-spezifischen Key verschlüsselt und sollen so nicht mehr so einfach auf andere Android-Systeme kopiert werden können. Will ein Anwender eine App auf mehreren Geräten nutzen, kann er sie trotzdem über sein Nutzerkonto mehrfach herunterladen.
In einer Stellungnahme äußerte sich das Unternehmen zu den Gründen für den Wechsel auf ein kostenloses Angebot: "Der Hauptgrund: Die Piraterie-Rate auf Android-Geräten, diese ist unglaublich hoch." Da das Spiel von seiner Konzeption her keine Möglichkeit bietet, zumindest über In-App-Purchases noch etwas an Einnahmen zu generieren, wird es nun komplett kostenlos bereitgestellt. Offenbar erhofft man sich davon, dass vielleicht zumindest einige Freunde der Nutzer das Spiel ebenfalls interessant finden - und ein iOS-Gerät besitzen. Denn hier kostet die App weiterhin den ursprünglichen Preis.
Mit ähnlichen Problemen haben viele App-Anbieter unter Android zu kämpfen. Nach Analysen des südkoreanischen Unternehmens Com2uS liegt die Rate an unbezahlten Kopien bei einigen seiner Spiele bei rund 90 Prozent. Ein anderer Entwickler, Appy Entertainment, spricht von einem Verhältnis von 70:1 - auf eine bezahlte Kopie kommen also 70 weitere Installationen, für die nicht bezahlt wurde.
Bei Google hat man durchaus registriert, dass dieses Problem mittelfristig dazu führen könnte, dass Entwickler abspringen und ihre Ressourcen lieber in Plattformen stecken, auf denen man Geld verdienen kann. Das könnte sich auf die Dauer zu einem Wettbewerbsnachteil entwickeln. Ab "Jelly Bean" wird daher beispielsweise eine App-Verschlüsselung bereitgestellt. Anwendungen werden dann vor dem Download durch den Nutzer mit einem Geräte-spezifischen Key verschlüsselt und sollen so nicht mehr so einfach auf andere Android-Systeme kopiert werden können. Will ein Anwender eine App auf mehreren Geräten nutzen, kann er sie trotzdem über sein Nutzerkonto mehrfach herunterladen.
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Mobiler Beamer oder XR-Brille? - Test zeigt deutlichen Sieger
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- POCO X8 Pro im Test: Viel Smartphone für einen recht kleinen Preis
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
- 110 Billiarden Kilometer: Forscher arbeiten an Karte von Pilzgeflechten
- Genialer 5G-Tarif ist zurück: Vodafone Unlimited-Flat für 14,99 Euro
- Zelda Ocarina of Time: Leak verrät neue Details zum Gameplay
- AMD trollt Apple und meint, dass das MacBook Neo beim Gaming versagt
- Doppelrumpfdesign: So soll Aerodynamik von Flugzeugen besser werden
- Erster bemannter Flugzeugflug mit Feststoffbatterien ist gelungen
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - vor 2 Stunden -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Heute 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen