Niederlande verbieten Privatkopie aus illegaler Quelle
Das niederländische Ministerium für Sicherheit und Justiz hat das Herunterladen von illegal kopierten Inhalten aus dem Internet verboten. Ab sofort ist es den Holländern zivilrechtlich verboten, urheberrechtsverletzende Inhalte auf ihren Rechner zu laden.
Bisher durften die Niederländer urheberrechtlich geschützte Inhalte aus illegalen Quellen herunterladen und auf diese Weise Kopien von Inhalten erlangen, die sie zuvor legal erworben hatten. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs war zuvor die geltende Rechtsprechung für ungültig erklärt worden, bei der in den Niederlanden keine Unterscheidung zwischen dem Erwerb von Privatkopien aus legalen und illegalen Quellen gemacht wurde, berichtet PCWorld.
In einer Stellungnahme erklärte ein Sprecher des Justizministeriums, dass seit gestern nun das Herunterladen von Inhalten aus illegalen Quellen nicht mehr zulässig sei. Sie stellte allerdings klar, dass das Verbot zivilrechtlicher Natur sei, so dass die niederländischen Strafverfolger nicht mit der Durchsetzung der neuen Regelung beauftragt sind.
Es liegt nun also an Organisationen wie der holländischen Anti-Piraterie-Gruppe Brein, gegen illegale Downloads vorzugehen, indem sie Klagen anstrengen. Brein teilte seinerseits mit, dass man vor allem gegen die Betreiber von Websites und Services vorgehen wird, die Zugriff auf illegale Inhalte ermöglichen. Privatpersonen sollen zunächst nicht ins Visier genommen werden.
In den Niederlanden wird seit Anfang 2013 eine Urheberrechtsabgabe in Höhe von fünf Euro für Smartphones, Tablets und MP3-Player erhoben, die von den Herstellern und Importeuren derartiger Produkte abgeführt werden muss, um die Urheber für eventuelle Verluste durch Privatkopien zu entschädigen. Nach dem jüngsten Urteil des EU-Gerichtshofs muss nun neu verhandelt werden, ob die Höhe der Abgabe in der aktuellen Form künftig bestehen bleibt.
In einer Stellungnahme erklärte ein Sprecher des Justizministeriums, dass seit gestern nun das Herunterladen von Inhalten aus illegalen Quellen nicht mehr zulässig sei. Sie stellte allerdings klar, dass das Verbot zivilrechtlicher Natur sei, so dass die niederländischen Strafverfolger nicht mit der Durchsetzung der neuen Regelung beauftragt sind.
Es liegt nun also an Organisationen wie der holländischen Anti-Piraterie-Gruppe Brein, gegen illegale Downloads vorzugehen, indem sie Klagen anstrengen. Brein teilte seinerseits mit, dass man vor allem gegen die Betreiber von Websites und Services vorgehen wird, die Zugriff auf illegale Inhalte ermöglichen. Privatpersonen sollen zunächst nicht ins Visier genommen werden.
In den Niederlanden wird seit Anfang 2013 eine Urheberrechtsabgabe in Höhe von fünf Euro für Smartphones, Tablets und MP3-Player erhoben, die von den Herstellern und Importeuren derartiger Produkte abgeführt werden muss, um die Urheber für eventuelle Verluste durch Privatkopien zu entschädigen. Nach dem jüngsten Urteil des EU-Gerichtshofs muss nun neu verhandelt werden, ob die Höhe der Abgabe in der aktuellen Form künftig bestehen bleibt.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- McDonald's: KI bestimmt, wie viel Kunden für Burger zahlen sollen
- WSL Containers ist fertig: Linux-Container jetzt direkt unter Windows
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Startschuss für Windows 11 26H2: Das alles steckt im neuen Update
- EU-weite Durchsuchungen: Fälscher verkaufen alte Smartphones als neu
- Nova ist da: Firefox 157 startet mit neuem Design & Kompakt-Modus
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen