Sony kauft Gaming-Streaming-Technologie Gaikai
380 Millionen US-Dollar zahlt Sony für das Spielestreaming-Unternehmen Gaikai. Der japanische Unterhaltungselektronikriese übernimmt dadurch sowohl die Technologie, als auch die Infrastruktur des Ende 2008 gegründeten Unternehmens.
Das berichtet unter anderem das Wirtschaftsmagazin 'Forbes' auf seiner Webseite. Erste Gerüchte dazu sind kurz vor der diesjährigen Spielemesse Electronic Entertainment Expo (E3) aufgetaucht, nun hat Sony das Geschäft bestätigt.
Mit Hilfe von Gaikai will Sony einen neuen und umfassenden Cloud-Dienst starten, der aus der "Wolke" alle nur denkbaren Unterhaltungs-Medien - dazu zählen nun auch Videospiele - zur Verfügung stellen soll. Andrew House, Präsident von Sony Computer Entertainment, sagte, dass man mit den Ressourcen von Gaikai, darunter der "technologischen Stärke und dem Entwickler-Talent", und der Sony-Erfahrung bei Gaming-Plattformen ein "noch nie dagewesenes Cloud-Unterhaltungserlebnis" anbieten werde.
House betonte in Hinblick auf das Spieleangebot, das man mit Hilfe von Gaikai ermöglichen will, dass man sowohl Core-Gamer als auch Gelegenheitsspieler bedienen will. Von David Perry, dem CEO der neuen Sony-Tochter, gab es ebenfalls viel Lob für die neuen Besitzer: "Sony hat mit der PlayStation eine unglaubliche Marke aufgebaut und hat sich damit den Respekt von unzähligen Millionen Spielern auf der ganzen Welt gesichert."
Wie genau die Sony anvisierte Streaming-Lösung aussehen wird, ist derzeit natürlich noch unklar. Eine Integration in die für nächstes Jahr erwartete PlayStation 4 (Vorstellung, eventuell auch Veröffentlichung) ist naheliegend, sehr wahrscheinlich ist es aber auch, dass die Streaming-Technologie auch auf internetfähigen Smart-TVs zum Einsatz kommen wird.
Cleverer Schachzug dabei: Gaikai hat noch vor der Sony-Übernahme Deals mit Herstellern wie Samsung und LG abgeschlossen. Sollten diese auch unter dem neuen Besitzer gültig sein, dann kann Sony seine Games via Gaikai nicht nur auf die eigenen TV-Geräte streamen, sondern auch auf jene der Konkurrenz.
Siehe auch: Sony-Patent beschreibt Werbepausen bei Spielen
Mit Hilfe von Gaikai will Sony einen neuen und umfassenden Cloud-Dienst starten, der aus der "Wolke" alle nur denkbaren Unterhaltungs-Medien - dazu zählen nun auch Videospiele - zur Verfügung stellen soll. Andrew House, Präsident von Sony Computer Entertainment, sagte, dass man mit den Ressourcen von Gaikai, darunter der "technologischen Stärke und dem Entwickler-Talent", und der Sony-Erfahrung bei Gaming-Plattformen ein "noch nie dagewesenes Cloud-Unterhaltungserlebnis" anbieten werde.
House betonte in Hinblick auf das Spieleangebot, das man mit Hilfe von Gaikai ermöglichen will, dass man sowohl Core-Gamer als auch Gelegenheitsspieler bedienen will. Von David Perry, dem CEO der neuen Sony-Tochter, gab es ebenfalls viel Lob für die neuen Besitzer: "Sony hat mit der PlayStation eine unglaubliche Marke aufgebaut und hat sich damit den Respekt von unzähligen Millionen Spielern auf der ganzen Welt gesichert."
Wie genau die Sony anvisierte Streaming-Lösung aussehen wird, ist derzeit natürlich noch unklar. Eine Integration in die für nächstes Jahr erwartete PlayStation 4 (Vorstellung, eventuell auch Veröffentlichung) ist naheliegend, sehr wahrscheinlich ist es aber auch, dass die Streaming-Technologie auch auf internetfähigen Smart-TVs zum Einsatz kommen wird.
Cleverer Schachzug dabei: Gaikai hat noch vor der Sony-Übernahme Deals mit Herstellern wie Samsung und LG abgeschlossen. Sollten diese auch unter dem neuen Besitzer gültig sein, dann kann Sony seine Games via Gaikai nicht nur auf die eigenen TV-Geräte streamen, sondern auch auf jene der Konkurrenz.
Siehe auch: Sony-Patent beschreibt Werbepausen bei Spielen
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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