Heimlicher Versand von Daten auf Motorola-Handys
Nach dem Skandal rund um die von US-Mobilfunkern eingesetzte Spionagesoftware namens Carrier IQ wurde jüngst ein in den Ansätzen vergleichbarer Fall bekannt. Diesbezüglich geht es um Motorola-Smartphones.
Ohne das Einverständnis der Nutzer einzuholen, versendet ein Systemprozess, der als "qe" bezeichnet wird, Daten über vorgenommene Änderungen an der Firmware an den Smartphone-Hersteller Motorola.
Nähere Informationen über den besagten Systemprozess gehen aus einem Artikel von 'Androidnext' unter Berufung auf einen Beitrag auf 'Droidforums.net' hervor. Der Prozess, der sich nicht beenden oder abschalten lässt, soll auf den US-Smartphones Droid 4 und Droid RAZR von Motorola laufen.
Beim Start der Smartphones sorgt der Prozess dafür, dass Prüfsummen-Hashes von allen Dateien, welche sich im Ordner /system befinden, angefertigt werden. Die dabei erstellten MD5-Hashes werden dann mit einer Liste in /pds verglichen. In regelmäßigen Abständen gehen Berichte darüber an Motorola raus.
Abgesehen von der Tatsache, dass der Prozess den Systemstart verlangsamen kann, werden also Änderungen an Dateien im System-Ordner festgestellt. Üblicherweise ist das der Fall, wenn sich auf den Smartphones Malware eingenistet hat, oder das Handy gerootet wurde.
Welche Ziele Motorola durch diesen Datenversand im Hintergrund verfolgt, ist zur Stunde noch nicht klar. Möglicherweise dient dieses Vorgehen zur Erhebung von statistischen Daten. Eine offizielle Reaktion von Motorola liegt bislang jedenfalls nicht vor.
Nähere Informationen über den besagten Systemprozess gehen aus einem Artikel von 'Androidnext' unter Berufung auf einen Beitrag auf 'Droidforums.net' hervor. Der Prozess, der sich nicht beenden oder abschalten lässt, soll auf den US-Smartphones Droid 4 und Droid RAZR von Motorola laufen.
Beim Start der Smartphones sorgt der Prozess dafür, dass Prüfsummen-Hashes von allen Dateien, welche sich im Ordner /system befinden, angefertigt werden. Die dabei erstellten MD5-Hashes werden dann mit einer Liste in /pds verglichen. In regelmäßigen Abständen gehen Berichte darüber an Motorola raus.
Abgesehen von der Tatsache, dass der Prozess den Systemstart verlangsamen kann, werden also Änderungen an Dateien im System-Ordner festgestellt. Üblicherweise ist das der Fall, wenn sich auf den Smartphones Malware eingenistet hat, oder das Handy gerootet wurde.
Welche Ziele Motorola durch diesen Datenversand im Hintergrund verfolgt, ist zur Stunde noch nicht klar. Möglicherweise dient dieses Vorgehen zur Erhebung von statistischen Daten. Eine offizielle Reaktion von Motorola liegt bislang jedenfalls nicht vor.
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