Nächste Runde im Streit zwischen Gema & YouTube
Am heutigen Montag wurde bekannt, dass sowohl die Rechtverwerter der GEMA, als auch die Betreiber der Videoplattform YouTube vor Gericht Berufung in einem derzeit laufenden Rechtsstreit einlegen wollen.
Die erste Ankündigung im Zusammenhang mit der geplanten Berufung machte die GEMA heute. Vor das Berufungsgericht will man ziehen, da man für die notwendige Rechtssicherheit der eigenen Mitglieder sorgen möchte, heißt es von offizieller Seite.
Zugleich forderte man die Betreiber der Videoplattform dazu auf, eine maximal mögliche Transparenz bei diesem Verfahren zu zeigen. Immerhin sei YouTube rechtlich dazu verpflichtet, die Ergebnisse der Verhandlungen offenzulegen, teilte die GEMA mit. Dem ist man bei YouTube bisher nicht nachgekommen.
Auch die Betreiber der Videoplattform haben sich zu diesem Thema geäußert und versichert, dass man unabhängig von den derzeitigen Verhandlungen Berufung einlegen möchte, schreibt 'Focus Online'. Bei YouTube handelt es sich um eine Plattform, die in erster Linie von den Inhalten der Nutzer lebt. Sollte man dazu verpflichtet werden, diverse Filterfunktionen in Betrieb zu nehmen, würde man auf diese Weise die Meinungsfreiheit im Internet sehr stark einschränken.
Vor gut einem Monat ist eine Entscheidung im Rechtsstreit zwischen der GEMA und YouTube gefallen. Einen klaren Gewinner gab es damals nicht. Das Landgericht Hamburg hat die GEMA-Klage abgewiesen. YouTube wurde hingegen dazu verpflichtet, zwölf strittige Videos zu entfernen.
In den Augen des GEMA-Chefs handelt es sich bei dieser Angelegenheit um ein Musterverfahren. Die Hoffnung der Rechteverwerter war es, YouTube wieder zu ernsthaften Verhandlungen bewegen zu können.
Aktuellen Einschätzungen zufolge wird es voraussichtlich zwischen sechs und zwölf Monaten dauern, bis der Fall vor dem Gericht neu verhandelt werden kann.
Zugleich forderte man die Betreiber der Videoplattform dazu auf, eine maximal mögliche Transparenz bei diesem Verfahren zu zeigen. Immerhin sei YouTube rechtlich dazu verpflichtet, die Ergebnisse der Verhandlungen offenzulegen, teilte die GEMA mit. Dem ist man bei YouTube bisher nicht nachgekommen.
Auch die Betreiber der Videoplattform haben sich zu diesem Thema geäußert und versichert, dass man unabhängig von den derzeitigen Verhandlungen Berufung einlegen möchte, schreibt 'Focus Online'. Bei YouTube handelt es sich um eine Plattform, die in erster Linie von den Inhalten der Nutzer lebt. Sollte man dazu verpflichtet werden, diverse Filterfunktionen in Betrieb zu nehmen, würde man auf diese Weise die Meinungsfreiheit im Internet sehr stark einschränken.
Vor gut einem Monat ist eine Entscheidung im Rechtsstreit zwischen der GEMA und YouTube gefallen. Einen klaren Gewinner gab es damals nicht. Das Landgericht Hamburg hat die GEMA-Klage abgewiesen. YouTube wurde hingegen dazu verpflichtet, zwölf strittige Videos zu entfernen.
In den Augen des GEMA-Chefs handelt es sich bei dieser Angelegenheit um ein Musterverfahren. Die Hoffnung der Rechteverwerter war es, YouTube wieder zu ernsthaften Verhandlungen bewegen zu können.
Aktuellen Einschätzungen zufolge wird es voraussichtlich zwischen sechs und zwölf Monaten dauern, bis der Fall vor dem Gericht neu verhandelt werden kann.
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