Apple & Samsung führen heute 'Friedensgespräche'
Die Chefs der beiden Smartphone-Riesen Apple und Samsung treffen sich heute und morgen in San Francisco zu Schlichtungsgesprächen. Diese stellen einen gerichtlich angeordneten Versuch dar, die Patent-Streitigkeiten der beiden Unternehmen zu lösen.
Heute und morgen treffen sich Apple-CEO Tim Cook und Samsung-Chef Choi Gee-sung in einem Gerichtsgebäude in der Nähe von San Francisco. Dieser Schlichtungsversuch ist allerdings nicht ganz freiwillig, sondern wurde von US-Richterin Lucy Koh angeordnet.
Wie 'Reuters' berichtet, sollen die beiden CEOs der Technologieunternehmen unter der Aufsicht von Friedensrichter ("U.S. Magistrate Judge") Joseph C. Spero versuchen, eine Einigung im bereits mehrere Monaten tobenden Patentkrieg zu finden.
Die Nachrichtenagentur schreibt, dass solche Mediationen in letzter Zeit bei US-Gerichten immer beliebter werden, man zwingt dadurch die Anwälte zweier Streitparteien in zivilrechtlichen Fällen, sich an einen Tisch zu setzen und außerhalb des Gerichtssaales eine Lösung zu finden. In der Causa Apple versus Samsung werde dies allerdings auf eine neue Stufe gehoben, so Reuters, da nun die jeweiligen Chefs dazu verdonnert wurden.
Ob Samsung und Apple, die sich gegenseitig beschuldigen, gegen Patente des anderen zu verstoßen, tatsächlich zu einem Ende der Streitigkeiten bereits sind, ist natürlich höchst fraglich. Einer der Führungskräfte des koreanischen Herstellers hat zumindest den Ansatz von Kompromissbereitschaft angedeutet.
So sagte JK Shin, Chef der mobilen Sparte von Samsung, der seinen Chef Choi Gee-sung auch zu den Gesprächen nach San Francisco begleitet: "Es klafft im Patentkrieg nach wie vor eine große Lücke zwischen uns, aber wir haben immer noch einige Verhandlungsoptionen übrig, darunter gegenseitige Lizensierungen (Anm.: "cross-licensing")."
Joseph C. Spero, der Friedensrichter, der die Gespräche leitet, gilt als besonders erfahren bei komplexen Fällen dieser Art. Reuters beschreibt ihn als "extrovertierten Fliegen-Träger", der nicht zögern wird, die Streitparteien zu trennen, wenn er Feindseligkeit spürt. Sollte dies nötig sein, dann könnte er versuchen, den jeweiligen Unternehmenschefs in Einzelgesprächen ins Gewissen zu reden.
Brancheninsider schätzen die Chancen, dass diese Mediation erfolgreich ist, aber als eher gering ein. Ähnliche Gespräche hatte es auch im Fall Oracle gegen Google gegeben, allerdings konnten Oracle-CEO Larry Ellison und Google-Chef Larry Page damals nicht ansatzweise eine Einigung erzielen.
Wie 'Reuters' berichtet, sollen die beiden CEOs der Technologieunternehmen unter der Aufsicht von Friedensrichter ("U.S. Magistrate Judge") Joseph C. Spero versuchen, eine Einigung im bereits mehrere Monaten tobenden Patentkrieg zu finden.
Die Nachrichtenagentur schreibt, dass solche Mediationen in letzter Zeit bei US-Gerichten immer beliebter werden, man zwingt dadurch die Anwälte zweier Streitparteien in zivilrechtlichen Fällen, sich an einen Tisch zu setzen und außerhalb des Gerichtssaales eine Lösung zu finden. In der Causa Apple versus Samsung werde dies allerdings auf eine neue Stufe gehoben, so Reuters, da nun die jeweiligen Chefs dazu verdonnert wurden.
Ob Samsung und Apple, die sich gegenseitig beschuldigen, gegen Patente des anderen zu verstoßen, tatsächlich zu einem Ende der Streitigkeiten bereits sind, ist natürlich höchst fraglich. Einer der Führungskräfte des koreanischen Herstellers hat zumindest den Ansatz von Kompromissbereitschaft angedeutet.
So sagte JK Shin, Chef der mobilen Sparte von Samsung, der seinen Chef Choi Gee-sung auch zu den Gesprächen nach San Francisco begleitet: "Es klafft im Patentkrieg nach wie vor eine große Lücke zwischen uns, aber wir haben immer noch einige Verhandlungsoptionen übrig, darunter gegenseitige Lizensierungen (Anm.: "cross-licensing")."
Joseph C. Spero, der Friedensrichter, der die Gespräche leitet, gilt als besonders erfahren bei komplexen Fällen dieser Art. Reuters beschreibt ihn als "extrovertierten Fliegen-Träger", der nicht zögern wird, die Streitparteien zu trennen, wenn er Feindseligkeit spürt. Sollte dies nötig sein, dann könnte er versuchen, den jeweiligen Unternehmenschefs in Einzelgesprächen ins Gewissen zu reden.
Brancheninsider schätzen die Chancen, dass diese Mediation erfolgreich ist, aber als eher gering ein. Ähnliche Gespräche hatte es auch im Fall Oracle gegen Google gegeben, allerdings konnten Oracle-CEO Larry Ellison und Google-Chef Larry Page damals nicht ansatzweise eine Einigung erzielen.
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