Apple bestellt RAM bei Elpida, Samsung verliert
Weil Apple in großem Umfang Arbeitsspeicherchips bei dem seit langem in Schwierigkeiten geratenen japanischen Hersteller Elpida bestellt haben soll, sind die Aktien der beiden weltgrößen DRAM-Lieferanten Samsung und Hynix eingebrochen.
Der Wert der Aktie von Samsung fiel an der Börse im koreanischen Seoul so stark wie seit Herbst 2008 nicht mehr - um ganze 6,2 Prozent. Die Aktie von SK Hynix verlor mit 8,9 Prozent ebenfalls stark. Offenbar fürchten die Börsianer, dass die beiden DRAM-Hersteller durch Apples Entscheidung, bei Elpida Bestellungen zu platzieren, Nachteile haben werden.
Zuvor hatte der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, dass Apple rund die Hälfte der Kapazitäten des Elpida-Werks im japanischen Hiroshima gebucht habe. Elpida soll somit deutlich mehr RAM-Chips für die Verwendung in Apples iPhone, iPad und Macs liefern, heißt es.
Laut den Daten des Branchendiensts 'Bloomberg' erzielt Samsung rund 7,6 Prozent seines Umsatzes dank der DRAM-Fertigung für Apple-Geräte. Bei Hynix sind es 7,8 Prozent. Für Elpida sind die Bestellungen von Apple hingegen ein Lichtblick, hatte das Unternehmen doch Ende Februar Bankrott anmelden müssen. Derzeit laufen Gespräche um eine mögliche Übernahme durch den US-Konkurrenten Micron.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass Apple durch die Erweiterung seiner Bestellungen bei Elpida seine Abhängigkeit von Samsung und Hynix reduzieren will. Außerdem kann der Computerkonzern die Unternehmen auf diese Weise unter Druck setzen, um niedrigere Preis zu erzwingen.
Zuvor hatte der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, dass Apple rund die Hälfte der Kapazitäten des Elpida-Werks im japanischen Hiroshima gebucht habe. Elpida soll somit deutlich mehr RAM-Chips für die Verwendung in Apples iPhone, iPad und Macs liefern, heißt es.
Laut den Daten des Branchendiensts 'Bloomberg' erzielt Samsung rund 7,6 Prozent seines Umsatzes dank der DRAM-Fertigung für Apple-Geräte. Bei Hynix sind es 7,8 Prozent. Für Elpida sind die Bestellungen von Apple hingegen ein Lichtblick, hatte das Unternehmen doch Ende Februar Bankrott anmelden müssen. Derzeit laufen Gespräche um eine mögliche Übernahme durch den US-Konkurrenten Micron.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass Apple durch die Erweiterung seiner Bestellungen bei Elpida seine Abhängigkeit von Samsung und Hynix reduzieren will. Außerdem kann der Computerkonzern die Unternehmen auf diese Weise unter Druck setzen, um niedrigere Preis zu erzwingen.
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