One X: HTC modifiziert Android wegen Apple-Patent
Der taiwanische Smartphonehersteller HTC stattet seine neuen Modelle HTC One X und HTC EVO 4G LTE mit leicht modifizierten Versionen von Android 4.0 aus, um so ein von Apple durchgesetztes Importverbot für die USA zu umgehen.
Laut den Quellen des Technik-Blogs 'The Verge' wird bei den US-Modellen der beiden neuen Smartphones eine angepasste Android-Version verwendet, bei der HTC die durch Apple-Patente geschützten Funktionen entweder deaktiviert oder alternativ umgesetzt hat.
Bei eigenen Tests fand man heraus, dass die durch Apple patentierte Funktion, mit der Telefonnummern und andere Daten in Dokumenten und Nachrichten erkannt, markiert und dann einfach für Anrufe und ähnliche Aufgaben weiterverwendet werden können, bei den US-Modellen der beiden Geräte nur beschränkt vorhanden ist.
Dadurch kann HTC das von der US-Handelsaufsicht verhängte Einfuhrverbot für Geräte, die Apples Patente verletzen, umschiffen. Die International Trade Commission der USA hatte jüngst entschieden, dass HTCs Messaging-App, die in Android ab Werk enthaltene Messaging-App und der Android-Browser Teile eines Apple-Patents verletzen. Konkret geht es um die Erkennung von "Datenstrukturen" wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen in einem Text und die Anzeige eines Optionsmenüs beim Klick auf die erkannten Strukturen.
Bei den US-Versionen des HTC One X und des HTC EVO 4G LTE wird das Menü nicht mehr angezeigt. Stattdessen öffnet sich gleich die Wahlfunktion oder der E-Mail-Client. HTC hat außerdem ein neues Einstellungsmenü für "App-Assoziationen" eingebaut, mit dem die Nutzer festlegen können, welche App zur Nutzung von Dingen wie Telefonnummern und Kartendaten verwendet werden sollen. Eine bedarfsabhängige Auswahl der zu verwendenden App ist nicht möglich.
Bei den in Europa angebotenen Versionen der beiden Smartphones fehlt dieses Einstellungsmenü. Beim ersten Click auf eine Telefonnummer in einem Text wird stattdessen ein Menü angezeigt, mit dem der Nutzer wählen kann, welche Anwendung verwendet werden soll. Ob dies ausreicht, um die Auflagen der ITC zu erfüllen, ist derzeit noch unklar.
Derzeit hängen Lieferungen der beiden neuen Smartphones, die für die US-Netzbetreiber AT&T und Sprint gedacht sind, noch beim Zoll fest. Zunächst muss nun geprüft werden, ob die Geräte von dem Importverbot betroffen sind. Durch die Verzögerungen kann Sprint das EVO 4G LTE nicht wie geplant ab Morgen zum Kauf anbieten.
Bei eigenen Tests fand man heraus, dass die durch Apple patentierte Funktion, mit der Telefonnummern und andere Daten in Dokumenten und Nachrichten erkannt, markiert und dann einfach für Anrufe und ähnliche Aufgaben weiterverwendet werden können, bei den US-Modellen der beiden Geräte nur beschränkt vorhanden ist.
Dadurch kann HTC das von der US-Handelsaufsicht verhängte Einfuhrverbot für Geräte, die Apples Patente verletzen, umschiffen. Die International Trade Commission der USA hatte jüngst entschieden, dass HTCs Messaging-App, die in Android ab Werk enthaltene Messaging-App und der Android-Browser Teile eines Apple-Patents verletzen. Konkret geht es um die Erkennung von "Datenstrukturen" wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen in einem Text und die Anzeige eines Optionsmenüs beim Klick auf die erkannten Strukturen.
Bei den US-Versionen des HTC One X und des HTC EVO 4G LTE wird das Menü nicht mehr angezeigt. Stattdessen öffnet sich gleich die Wahlfunktion oder der E-Mail-Client. HTC hat außerdem ein neues Einstellungsmenü für "App-Assoziationen" eingebaut, mit dem die Nutzer festlegen können, welche App zur Nutzung von Dingen wie Telefonnummern und Kartendaten verwendet werden sollen. Eine bedarfsabhängige Auswahl der zu verwendenden App ist nicht möglich.
Bei den in Europa angebotenen Versionen der beiden Smartphones fehlt dieses Einstellungsmenü. Beim ersten Click auf eine Telefonnummer in einem Text wird stattdessen ein Menü angezeigt, mit dem der Nutzer wählen kann, welche Anwendung verwendet werden soll. Ob dies ausreicht, um die Auflagen der ITC zu erfüllen, ist derzeit noch unklar.
Derzeit hängen Lieferungen der beiden neuen Smartphones, die für die US-Netzbetreiber AT&T und Sprint gedacht sind, noch beim Zoll fest. Zunächst muss nun geprüft werden, ob die Geräte von dem Importverbot betroffen sind. Durch die Verzögerungen kann Sprint das EVO 4G LTE nicht wie geplant ab Morgen zum Kauf anbieten.
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