LG bringt mehr teure Handys und TVs an den Mann

Der südkoreanische Elektronikkonzern LG konnte nach einer längeren Durststrecke wieder einen Quartalsgewinn vermelden. Die Wiederbelebung des Geschäfts mit mobilen Geräten ist gelungen und die Nachfrage nach Fernsehern im oberen Preissegment hoch. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte man so einen Nettogewinn von 213 Millionen Dollar erreichen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand noch ein Verlust von 13,9 Milliarden Dollar zu Buche. Der Überschuss basiert dabei auf einer Verlagerung des Geschäfts hin zu Produkten mit höheren Gewinnmargen. So konnte der Umsatzrückgang um 7 Prozent im Jahresvergleich auf 10,7 Milliarden Dollar kompensiert werden.

Im vergangenen Geschäftsjahr musste LG insbesondere im Handy-Geschäft bluten. Während einige andere Hersteller mit Smartphones hohe Gewinne einfuhren, summierte sich hier ein Verlust von 251 Millionen Dollar. Durch die Einführung der Optimus-Serie hat sich allerdings langsam eine Erholung eingestellt.

So konnte im ersten Quartal wieder eine positive Bilanz gezogen werden: Rund 30 Millionen Dollar operativen Gewinn wies die Mobiltelefon-Sparte für die vergangenen drei Monate aus. Im Fernsehgeschäft konnten die Gewinne des Vorjahres nahezu verdoppelt werden - und dies trotz des mäßigen Absatzes in wichtigen Märkten wie Europa. Insbesondere in Südkorea habe man mit 3D-Fernsehern punkten und dies so ausgleichen können, hieß es.

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