Streit um Echtheit des Anonymous-Betriebssystems
Gestern haben wir über die Veröffentlichung eines Betriebssystems namens 'Anonymous-OS 0.1' berichtet. Seither tobt ein Streit um die Legitimität der Linux-Distribution: Während manche Anonymous-Kanäle von einer Trojaner-versuchten Software sprechen, wehren sich die Macher gegen diesen Vorwurf.
Wer ist eigentlich Anonymous? Das ist derzeit die Frage, die sich im Zusammenhang mit dem dieser Tage aufgetauchtem Anonymous-Betriebssystem aufdrängt. Die Diskussion lässt sich auch mit "Unbekannt gegen Unbekannt", wie 'Heise' schreibt, zusammenfassen.
Dem 1,5 Gigabyte große Live-Linux, das auf Ubuntu 11.10 basiert und etliche Hacker-Tools integriert hat, warfen der oder die Betreiber des Twitter-Kanals @ananops vor, dass es ein Fake sei und Trojaner enthalte. Eine Quelle für diese Behauptung oder weiterführende Informationen liefert AnonOps allerdings nicht.
Auch die ersten Sicherheits-Analysen bringen nur bedingt Licht ins Dunkel dieser Angelegenheit: So schreibt etwa 'Heise', dass man keine veränderten Binärprogramme im Basissystem gefunden habe. Ein Freispruch sei das aber auch nicht, da sich ein "gut getarntes Schadprogramm" auch in der "Initial Ramdisk, dem Bootloader oder in einer der zusätzlichen Firmware-Dateien" verstecken könnte.
"Sauber" ist das 'Anonymous-OS' zweifellos nicht, Heise bezeichnet die Software-Zusammenstellung des Systems als "äußerst problematisch". Es enthält nämlich den Flash-Player von Adobe, mehrere Windows-Bibliotheken und Microsoft-Windows-Fonts, also Dateien, die die Macher des Betriebssystems nicht auf diese Weise hätten weitergeben dürfen.
Die Plattform 'SourceForge', wo das 'Anonymous-OS 0.1' zunächst zum Download bereitstand, hat die Datei inzwischen entfernt. Als Grund gab man das erhöhte Sicherheitsrisiko sowie die Tatsache an, dass der Name bzw. die Verwendung des Begriffes Anonymous "irreführend" sei. Inzwischen ist das Anonymous-OS nur noch über Torrent zu bekommen.
Die Macher des Betriebssystems haben mittlerweile selbst ein 'rkhunter-Log' (das Tool "Rootkit Hunter" scannt nach Rootkits, Backdoors und möglichen Exploits) veröffentlicht, mit dem man die Vorwürfe entkräften will.
Siehe auch: Senf dazu - Anon, Megaupload und das dicke Ende
Dem 1,5 Gigabyte große Live-Linux, das auf Ubuntu 11.10 basiert und etliche Hacker-Tools integriert hat, warfen der oder die Betreiber des Twitter-Kanals @ananops vor, dass es ein Fake sei und Trojaner enthalte. Eine Quelle für diese Behauptung oder weiterführende Informationen liefert AnonOps allerdings nicht.
Auch die ersten Sicherheits-Analysen bringen nur bedingt Licht ins Dunkel dieser Angelegenheit: So schreibt etwa 'Heise', dass man keine veränderten Binärprogramme im Basissystem gefunden habe. Ein Freispruch sei das aber auch nicht, da sich ein "gut getarntes Schadprogramm" auch in der "Initial Ramdisk, dem Bootloader oder in einer der zusätzlichen Firmware-Dateien" verstecken könnte.
"Sauber" ist das 'Anonymous-OS' zweifellos nicht, Heise bezeichnet die Software-Zusammenstellung des Systems als "äußerst problematisch". Es enthält nämlich den Flash-Player von Adobe, mehrere Windows-Bibliotheken und Microsoft-Windows-Fonts, also Dateien, die die Macher des Betriebssystems nicht auf diese Weise hätten weitergeben dürfen.
Die Plattform 'SourceForge', wo das 'Anonymous-OS 0.1' zunächst zum Download bereitstand, hat die Datei inzwischen entfernt. Als Grund gab man das erhöhte Sicherheitsrisiko sowie die Tatsache an, dass der Name bzw. die Verwendung des Begriffes Anonymous "irreführend" sei. Inzwischen ist das Anonymous-OS nur noch über Torrent zu bekommen.
Die Macher des Betriebssystems haben mittlerweile selbst ein 'rkhunter-Log' (das Tool "Rootkit Hunter" scannt nach Rootkits, Backdoors und möglichen Exploits) veröffentlicht, mit dem man die Vorwürfe entkräften will.
Siehe auch: Senf dazu - Anon, Megaupload und das dicke Ende
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