AMD wollte eigentlich Nvidia kaufen und nicht ATI
Der CPU-Hersteller Advanced Micro Devices (AMD) wollte vor seinem Kauf des Grafikchipspezialisten ATI Technologies ursprünglich dessen Konkurrenten Nvidia aufkaufen. Dies berichtet das US-Wirtschaftsmagazin 'Forbes'.
Laut dem Bericht wollte AMD sich durch den Kauf eines Grafikchipherstellers einen Vorteil im Wettbewerb mit Intel verschaffen, weil absehbar war, dass durch die weitere Schrumpfung der Fertigungsmaßstäbe die Möglichkeit entstehen würde, CPUs wie heute inzwischen üblich mit einer integrierten Grafikeinheit auszurüsten.
Um dieses Ziel möglichst schnell umzusetzen, entschied sich die Unternehmensführung dazu, einen der beiden großen Hersteller von Grafikprozessoren für PCs zu übernehmen. Letztlich wollte man so schneller an die für die Integration leistungsfähiger Grafikeinheiten in CPUs nötigen Technologien gelangen, um den Kunden etwas zu bieten, das Intel nicht zu leisten vermochte.
Zunächst wandte sich AMD unter der Führung seines ehemaligen Chefs Hector Ruiz an Nvidia, um über einen möglichen Kauf zu verhandeln, heißt es unter Berufung auf frühere Mitarbeiter des Unternehmens. Letztlich scheiterten die Verhandlungen aber, weil Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang darauf bestand, der Chief Executive Officer (CEO) der im Zuge eines Zusammenschlusses der beiden Hersteller entstehenden Firma zu werden.
Nach dem gescheiterten Versuch, Nvidia zu übernehmen, verkündete Ruiz im Juli 2006 den Kauf von ATI zum Preis von 5,4 Milliarden Dollar. Für AMD ergaben sich aus der Übernahme jedoch einige Probleme, die man bis heute nicht überwunden hat. So führte Nvidia binnen kurzer Zeit eine Reihe erfolgreicher Produkte ein und konnte seinen Marktanteil so zügig ausbauen. AMD hingegen hatte Schwierigkeiten, das neue Grafikchip-Geschäft in seine bestehenden Strukturen einzubinden.
Inzwischen hat AMD sich langsam wieder aus der Krise herausgearbeitet, doch Nvidia investierte derweil kräftig in die Entwicklung von ARM-Prozessoren für mobile Endgeräte. Der Erfolg blieb nicht aus, denn mittlerweile ist Nvidia neben Qualcomm und Texas Instruments mit seinen Tegra-Plattformen einer der wichtigsten Anbieter von System-on-Chip-Lösungen für Tablets und Smartphones. Im Zuge der Einführung von Windows 8 wird man wohl weiter profitieren, denn das neue Betriebssystem soll erstmals seit langer Zeit auch wieder für ARM-Systeme angeboten werden.
Nvidias Strategie hat sich unterdessen bezahlt gemacht, ist das Unternehmen doch heute 9,7 Milliarden Dollar wert, während der Marktwert von AMD bei 5,2 Milliarden Dollar liegt.
Um dieses Ziel möglichst schnell umzusetzen, entschied sich die Unternehmensführung dazu, einen der beiden großen Hersteller von Grafikprozessoren für PCs zu übernehmen. Letztlich wollte man so schneller an die für die Integration leistungsfähiger Grafikeinheiten in CPUs nötigen Technologien gelangen, um den Kunden etwas zu bieten, das Intel nicht zu leisten vermochte.
Zunächst wandte sich AMD unter der Führung seines ehemaligen Chefs Hector Ruiz an Nvidia, um über einen möglichen Kauf zu verhandeln, heißt es unter Berufung auf frühere Mitarbeiter des Unternehmens. Letztlich scheiterten die Verhandlungen aber, weil Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang darauf bestand, der Chief Executive Officer (CEO) der im Zuge eines Zusammenschlusses der beiden Hersteller entstehenden Firma zu werden.
Nach dem gescheiterten Versuch, Nvidia zu übernehmen, verkündete Ruiz im Juli 2006 den Kauf von ATI zum Preis von 5,4 Milliarden Dollar. Für AMD ergaben sich aus der Übernahme jedoch einige Probleme, die man bis heute nicht überwunden hat. So führte Nvidia binnen kurzer Zeit eine Reihe erfolgreicher Produkte ein und konnte seinen Marktanteil so zügig ausbauen. AMD hingegen hatte Schwierigkeiten, das neue Grafikchip-Geschäft in seine bestehenden Strukturen einzubinden.
Inzwischen hat AMD sich langsam wieder aus der Krise herausgearbeitet, doch Nvidia investierte derweil kräftig in die Entwicklung von ARM-Prozessoren für mobile Endgeräte. Der Erfolg blieb nicht aus, denn mittlerweile ist Nvidia neben Qualcomm und Texas Instruments mit seinen Tegra-Plattformen einer der wichtigsten Anbieter von System-on-Chip-Lösungen für Tablets und Smartphones. Im Zuge der Einführung von Windows 8 wird man wohl weiter profitieren, denn das neue Betriebssystem soll erstmals seit langer Zeit auch wieder für ARM-Systeme angeboten werden.
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