Treiber: AMD schränkt Support älterer Karten ein
Schlechte Nachricht für Besitzer älterer AMD-Grafikarten: Der Hersteller wird offenbar ab Sommer (ab dem Catalyst-Treiber mit der Versionsnummer 12.7) die Unterstützung älterer Grafikkarten-Serien einschränken. Monatliche Updates gibt es ab dann nur noch für HD-5000-Karten und höher.
Catalyst-Version 12.7 wird für den Juli erwartet, ab dann wird es offenbar keine regelmäßigen Updates für jene Grafikarten mehr geben, die eine kleinere Nummer als HD 5000 tragen, also die Serien HD 2000, HD 3000 und HD 4000. Ab Juli wäre dann also Treiber-Version 12.6 die letzte aktuelle Catalyst-Version.
Allerdings dürften Besitzer dieser älteren Grafikkarten ohnehin kaum etwas davon mitbekommen, da sich die Änderungen bei den letzten Catalyst-Ausgaben in Grenzen gehalten haben, die Pre-HD-5000-Grafikkarten haben schon länger kein großes Update oder eine signifikante Leistungssteigerung bekommen.
Für Radeon-Nutzer mit einer Karte der neueren Generation wird es auf alle Fälle den Vorteil bringen, dass ab Catalyst 12.7 die Dateigröße des Treiberpakets abnehmen könnte. Eine offizielle Betätigung seitens des Chipherstellers gibt es hierzu allerdings noch nicht.
Aufgetaucht ist die Sache über das Linux-Portal 'Phoronix': Dieses hatte berichtet, dass AMD "demnächst ankündigen wird", dass es den Linux-Treibern der Pre-HD-5000-Serien an den Kragen gehen wird. Da es beim Code eine enge Verwandtschaft zwischen den Catalyst-Treibern für Linux und jenen für Windows gibt, geht 'Phoronix' davon aus, dass die geänderte Treiber-Veröffentlichungspolitik auch für Rechner mit dem Microsoft-Betriebssystem gelten wird.
Allerdings stellt der veränderte Treiber-Support für Windows-Nutzer mit älteren Karten kein allzu großes Problem dar, da es dafür nach wie vor die so genannten Legacy-Treiber geben wird. Diese erscheinen zwar nicht monatlich, damit werden aber bei Bedarf schwerwiegende Probleme behoben.
Allerdings dürften Besitzer dieser älteren Grafikkarten ohnehin kaum etwas davon mitbekommen, da sich die Änderungen bei den letzten Catalyst-Ausgaben in Grenzen gehalten haben, die Pre-HD-5000-Grafikkarten haben schon länger kein großes Update oder eine signifikante Leistungssteigerung bekommen.
Für Radeon-Nutzer mit einer Karte der neueren Generation wird es auf alle Fälle den Vorteil bringen, dass ab Catalyst 12.7 die Dateigröße des Treiberpakets abnehmen könnte. Eine offizielle Betätigung seitens des Chipherstellers gibt es hierzu allerdings noch nicht.
Aufgetaucht ist die Sache über das Linux-Portal 'Phoronix': Dieses hatte berichtet, dass AMD "demnächst ankündigen wird", dass es den Linux-Treibern der Pre-HD-5000-Serien an den Kragen gehen wird. Da es beim Code eine enge Verwandtschaft zwischen den Catalyst-Treibern für Linux und jenen für Windows gibt, geht 'Phoronix' davon aus, dass die geänderte Treiber-Veröffentlichungspolitik auch für Rechner mit dem Microsoft-Betriebssystem gelten wird.
Allerdings stellt der veränderte Treiber-Support für Windows-Nutzer mit älteren Karten kein allzu großes Problem dar, da es dafür nach wie vor die so genannten Legacy-Treiber geben wird. Diese erscheinen zwar nicht monatlich, damit werden aber bei Bedarf schwerwiegende Probleme behoben.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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