NSA stellt Baupläne für sicheres Android-Handy vor
Der US-Geheimdienst NSA hat Baupläne für ein Smartphone veröffentlicht, mit dem eine hochgradig abgesicherte Kommunikation möglich sein soll. Das Gerät wird mit Googles Betriebssystem Android betrieben und soll es beispielsweise Behördenmitarbeitern ermöglichen, Angelegenheiten, die der Geheimhaltung unterliegen, auch am Telefon zu besprechen.
Rund hundert solcher Geräte wurden bereits produziert und im Rahmen eines Pilotprojekts an Regierungsmitarbeiter ausgegeben. Das Ziel ihrer Entwicklung bestand darin, den hohen Sicherheitsanforderungen der NSA zu genügen, trotzdem aber billig herstellbar zu sein. Bisher kosteten solche sicheren Kommunikationssysteme ein Vielfaches des Preises eines herkömmlichen Handys.
"Der Plan bestand darin, kommerziell vertriebene Produkte zu kaufen, diese miteinander zu integrieren und eine sichere Lösung zu erhalten", sagte Margaret Salter, Leiterin des Information Assurance Directorate bei der NSA, dem 'SC Magazine'. Die Abteilung ist seit 40 Jahren für die Bereitstellung sicherer Kommunikationsverbindungen für die US-Regierung verantwortlich und entwickelte nun auch die neuen Android-Handys.
Das Mobiltelefon nutzt nun die normale kommerzielle Mobilfunkinfrastruktur, um den Austausch von Informationen unter Geheimhaltungsstufe zu ermöglichen. Bisher habe man bei Telefonaten zwischen Geheimnisträgern in Codes sprechen und sich für die Besprechung von Angelegenheiten treffen müssen. Das sei nun nicht mehr notwendig, so Salter.
Die NSA stellt den Regierungsmitarbeitern aber nicht nur das Mobiltelefon mit Sprachverschlüsselung zur Verfügung. Der Geheimdienst wird auch einen AppStore betreiben, in dem zusätzliche Anwendungen angeboten werden, die verschiedene Sicherheits-Zertifizierungen durchlaufen haben.
Während der Entwicklung gab es verschiedene Probleme zu lösen. So arbeiteten beispielsweise die Verschlüsselungssysteme verschiedener Anbieter nicht wie gewünscht zusammen. Letztlich entschied man sich für die Nutzung von IPSEC. Letztlich habe man hinsichtlich der ersten Planungen einige Kompromisse eingehen müssen, habe aber erreicht, dass dabei die Sicherheit nicht beeinträchtigt wird.
Die Sprachtelefonie auf den Geräten ist nun zweifach verschlüsselt. Neben IPSEC kommt hier auch SRTP zum Einsatz. Eine Monitoring-App überwacht ständig die Aktivitäten des Telefons, so dass etwa ungewollte Datenverbindungen leicht erkannt werden können. Fraglich ist, ob das entwickelte System auch externen Nutzern zur Verfügung gestellt wird. Allerdings sollte es möglich sein, auf Grundlage der NSA-Daten ein vergleichbares System mit vertretbarem Aufwand zu entwickeln.
"Der Plan bestand darin, kommerziell vertriebene Produkte zu kaufen, diese miteinander zu integrieren und eine sichere Lösung zu erhalten", sagte Margaret Salter, Leiterin des Information Assurance Directorate bei der NSA, dem 'SC Magazine'. Die Abteilung ist seit 40 Jahren für die Bereitstellung sicherer Kommunikationsverbindungen für die US-Regierung verantwortlich und entwickelte nun auch die neuen Android-Handys.
Das Mobiltelefon nutzt nun die normale kommerzielle Mobilfunkinfrastruktur, um den Austausch von Informationen unter Geheimhaltungsstufe zu ermöglichen. Bisher habe man bei Telefonaten zwischen Geheimnisträgern in Codes sprechen und sich für die Besprechung von Angelegenheiten treffen müssen. Das sei nun nicht mehr notwendig, so Salter.
Die NSA stellt den Regierungsmitarbeitern aber nicht nur das Mobiltelefon mit Sprachverschlüsselung zur Verfügung. Der Geheimdienst wird auch einen AppStore betreiben, in dem zusätzliche Anwendungen angeboten werden, die verschiedene Sicherheits-Zertifizierungen durchlaufen haben.
Während der Entwicklung gab es verschiedene Probleme zu lösen. So arbeiteten beispielsweise die Verschlüsselungssysteme verschiedener Anbieter nicht wie gewünscht zusammen. Letztlich entschied man sich für die Nutzung von IPSEC. Letztlich habe man hinsichtlich der ersten Planungen einige Kompromisse eingehen müssen, habe aber erreicht, dass dabei die Sicherheit nicht beeinträchtigt wird.
Die Sprachtelefonie auf den Geräten ist nun zweifach verschlüsselt. Neben IPSEC kommt hier auch SRTP zum Einsatz. Eine Monitoring-App überwacht ständig die Aktivitäten des Telefons, so dass etwa ungewollte Datenverbindungen leicht erkannt werden können. Fraglich ist, ob das entwickelte System auch externen Nutzern zur Verfügung gestellt wird. Allerdings sollte es möglich sein, auf Grundlage der NSA-Daten ein vergleichbares System mit vertretbarem Aufwand zu entwickeln.
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