Samsung gliedert seine LCD-Produktionssparte aus
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung wird die Produktion von LCD-Panels aus dem Kernunternehmen herauslösen. Die Sparte soll zukünftig als eigenständiges Unternehmen agieren und wird dabei mit anderen Töchtern zusammengeschlossen.
Nachdem die LCD-Produktion nach dem starken Preisverfall in den vergangenen Jahren inzwischen rote Zahlen schreibt, soll die Ausgliederung nun für eine Trendwende sorgen. Im Zuge der Trennung vom Kernunternehmen wird eine Restrukturierung stattfinden, durch die sich letztlich die Entscheidungsstrukturen straffen und den Hersteller flexibler machen sollen.
Einen weiteren wichtigen Impuls erhofft sich Samsung aus dem Zusammenschluss der Sparte mit den Töchtern SMD (Samsung Mobile Displays) und der ehemals gemeinsam mit Sony betriebenen S-LCD. In deren Verantwortungsbereich fällt unter anderem die Fertigung von OLED-Panels. Die Untermauerung dieses Geschäftsbereichs mit den Ressourcen der gesamten LCD-Sparte soll Samsung in dem Zukunftssegment - in dem der Konzern bereits einen Marktanteil von rund 90 Prozent hält, weiter stärken.
Während man bei OLED-Panels für Handys ganz vorn dabei ist, sieht es derzeit bei größeren Bilddiagonalen weniger rosig aus. Der Konkurrent LG ist hier schon ein stück weiter vorangekommen. Eine Zusammenführung der Erfahrungen in der OLED-Entwicklung in kleineren Größen mit jenen der Bereiche, in denen große LCDs hergestellt werden, soll daher für einen Schritt nach vorn sorgen.
Da die Display-Produktion zukünftig formal eigenständig ist, würde auch aus der Zusammenarbeit mit einigen Kunden etwas Druck genommen. So liefert der Bereich unter anderem auch Displays an Apple - wobei der langwierige Rechtsstreit Samsungs mit dem Unternehmen in anderen Bereichen diese Beziehung belastet.
Der Umbau der Konzernstrukturen im Display-Bereich sollen auf der Aktionärsversammlung Mitte März mit den Anlegern beraten werden. Diese müssen dem Vorhaben letztlich zustimmen. Das neu entstehende Unternehmen wird nach Angaben Samsungs einen Wert von rund 12 Milliarden Dollar haben.
Einen weiteren wichtigen Impuls erhofft sich Samsung aus dem Zusammenschluss der Sparte mit den Töchtern SMD (Samsung Mobile Displays) und der ehemals gemeinsam mit Sony betriebenen S-LCD. In deren Verantwortungsbereich fällt unter anderem die Fertigung von OLED-Panels. Die Untermauerung dieses Geschäftsbereichs mit den Ressourcen der gesamten LCD-Sparte soll Samsung in dem Zukunftssegment - in dem der Konzern bereits einen Marktanteil von rund 90 Prozent hält, weiter stärken.
Während man bei OLED-Panels für Handys ganz vorn dabei ist, sieht es derzeit bei größeren Bilddiagonalen weniger rosig aus. Der Konkurrent LG ist hier schon ein stück weiter vorangekommen. Eine Zusammenführung der Erfahrungen in der OLED-Entwicklung in kleineren Größen mit jenen der Bereiche, in denen große LCDs hergestellt werden, soll daher für einen Schritt nach vorn sorgen.
Da die Display-Produktion zukünftig formal eigenständig ist, würde auch aus der Zusammenarbeit mit einigen Kunden etwas Druck genommen. So liefert der Bereich unter anderem auch Displays an Apple - wobei der langwierige Rechtsstreit Samsungs mit dem Unternehmen in anderen Bereichen diese Beziehung belastet.
Der Umbau der Konzernstrukturen im Display-Bereich sollen auf der Aktionärsversammlung Mitte März mit den Anlegern beraten werden. Diese müssen dem Vorhaben letztlich zustimmen. Das neu entstehende Unternehmen wird nach Angaben Samsungs einen Wert von rund 12 Milliarden Dollar haben.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen