Fehler: Microsoft Antivirus warnte vor Google-Suche
Ein Fehler in Microsofts Malware-Definitionsdateien hat dafür gesorgt, dass die Sicherheitslösungen des Softwarekonzerns beim Aufruf von Google vor einer angeblichen Infektion mit Schadsoftware warnten und den Zugriff blockten.
In einem kurzen Eintrag auf der Website des Microsoft Malware Protection Centers ist davon die Rede, dass am 14. Februar im Rahmen des Patch-Days eine fehlerhafte Erkennungsroutine für den sogenannten Blackhole Exploit Kit (JS/Blacole.BW) ausgeliefert wurde. Innerhalb von Minuten nach der Installation des Antimalware-Updates begann Microsofts Sicherheitssoftware beim Aufruf von Google.com Warnungen auszugeben, berichtet 'RedmondMag'.
Sowohl die Nutzer des kostenlosen Antivirus-Pakets Microsoft Security Essentials, als auch Firmen, die die Sicherheitslösungen der Microsoft ForeFront-Reihe einsetzen, erhielten beim Aufruf von Google.com die Warnungen vor dem Blackhole Exploit Kit. Dabei handelt es sich um ein in Russland entwickeltes Paket, das auf zur Ausnutzung verbreiteter Lücken in Windows-Betriebssystemen und deren Anwendungen dient und von Internetkriminellen verwendet wird.
Binnen kürzester Zeit nach der Auslieferung des fehlerhaften Malware-Updates liefen beim Internet Storm Center und in Microsofts TechNet-Foren erste Beschwerden von Anwendern auf, die auf die Falschmeldung beim Aufruf der Suchseite von Google.com hinwiesen. Microsoft reagierte binnen weniger Stunden und lieferte umgehend ein neues, fehlerbereinigtes Update für seine Sicherheits-Software aus.
Falschmeldungen kommen häufiger vor, stellen aber meist lediglich eine kurzfristige Störung dar. Natürlich war Googles-Homepage nicht mit Malware infiziert. Die meisten Anwender gingen ohnehin von vornherein davon aus, dass es sich um einen Fehler handelte. Der Zugriff auf Google.com war trotz der Malware-Warnung uneingeschränkt möglich.
Der Blackhole Exploit Kit wurde in der Vergangenheit unter anderem für Angriffe auf eine Website der US-Post und jüngst auch für einen Hack des auf die Veröffentlichung geheimer Dokumente spezialisierten Portals Cryptome.org verwendet. Durch die Infektion der Seiten wurden deren Besucher auf eine von Dritten betriebene Website umgeleitet. Microsoft stuft Blackhole als ernsthafte Bedrohung ein.
Download: Microsoft Security Essentials 2 für XP, 32-Bit
Download: Microsoft Security Essentials 2 für Vista / 7, 32-Bit
Download: Microsoft Security Essentials 2 für Vista / 7, 64-Bit
Sowohl die Nutzer des kostenlosen Antivirus-Pakets Microsoft Security Essentials, als auch Firmen, die die Sicherheitslösungen der Microsoft ForeFront-Reihe einsetzen, erhielten beim Aufruf von Google.com die Warnungen vor dem Blackhole Exploit Kit. Dabei handelt es sich um ein in Russland entwickeltes Paket, das auf zur Ausnutzung verbreiteter Lücken in Windows-Betriebssystemen und deren Anwendungen dient und von Internetkriminellen verwendet wird.
Binnen kürzester Zeit nach der Auslieferung des fehlerhaften Malware-Updates liefen beim Internet Storm Center und in Microsofts TechNet-Foren erste Beschwerden von Anwendern auf, die auf die Falschmeldung beim Aufruf der Suchseite von Google.com hinwiesen. Microsoft reagierte binnen weniger Stunden und lieferte umgehend ein neues, fehlerbereinigtes Update für seine Sicherheits-Software aus.
Falschmeldungen kommen häufiger vor, stellen aber meist lediglich eine kurzfristige Störung dar. Natürlich war Googles-Homepage nicht mit Malware infiziert. Die meisten Anwender gingen ohnehin von vornherein davon aus, dass es sich um einen Fehler handelte. Der Zugriff auf Google.com war trotz der Malware-Warnung uneingeschränkt möglich.
Der Blackhole Exploit Kit wurde in der Vergangenheit unter anderem für Angriffe auf eine Website der US-Post und jüngst auch für einen Hack des auf die Veröffentlichung geheimer Dokumente spezialisierten Portals Cryptome.org verwendet. Durch die Infektion der Seiten wurden deren Besucher auf eine von Dritten betriebene Website umgeleitet. Microsoft stuft Blackhole als ernsthafte Bedrohung ein.
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