USA: Google sponsert ultrakonservative Konferenz
Der Suchmaschinenkonzern Google ist einer der Sponsoren der demnächst stattfindenden "Conservative Political Action Conference" (CPAC), die unter anderem von der ultrakonservativen Tea Party-Bewegung veranstaltet wird. Das berichtete der US-Nachrichtendienst 'Bloomberg'.
Google steht dabei unter anderem in einer Reihe mit der Waffen-Lobbyorganisation National Rifle Association und der Heritage Foundation, einem Think Tank, der großen Einfluss auf die Außenpolitik der USA hat und sich beispielsweise auch für militärische Präventivschläge einsetzt.
Der Suchmaschinenbetreiber, dessen Aufsichtsratsvorsitzender Eric Schmidt zu den Beratern des aktuellen US-Präsidenten Barack Obama gehörte, ist dabei das einzige Unternehmen unter den Großsponsoren. Auf der dreitägigen Veranstaltung werden unter anderem Mitt Romney und Newt Gingrich sprechen, die für die Republikaner als Präsidentschaftskandidaten antreten wollen.
Google erklärte auf Nachfrage, dass man in diesem Wahlkampf bei Veranstaltungen beider Seiten präsent sein wolle. Die CPAC sei dabei für das Unternehmen besonders interessant, da etwa die Hälfte der Teilnehmer jünger als 25 Jahre sein werden und damit zur wichtigsten Zielgruppe des Konzerns gehören.
Man wolle die Konferenz nutzen, um die Möglichkeiten der verschiedenen Google-Tools, insbesondere des Social Networks Google+ für den Wahlkampf zu präsentieren. Gerade von letzterem hofft man, dass es "von jedem Kandidaten und in jeder Kampagne" genutzt wird.
Die veränderte Strategie Googles zeichnete sich bereits ab. Der Konzern hatte seine Lobbytätigkeit in Washington, D.C., in den vergangenen zwei Jahren bereits deutlich ausgebaut. Auch wird man doppelt so hohe Beträge für Wahlkampfspenden locker machen wie bei der letzten Wahl. Das Unternehmen will sich so offenbar Optionen für beide Möglichen Ausgänge der nächsten US-Präsidentschaftswahl offenhalten.
Der Suchmaschinenbetreiber, dessen Aufsichtsratsvorsitzender Eric Schmidt zu den Beratern des aktuellen US-Präsidenten Barack Obama gehörte, ist dabei das einzige Unternehmen unter den Großsponsoren. Auf der dreitägigen Veranstaltung werden unter anderem Mitt Romney und Newt Gingrich sprechen, die für die Republikaner als Präsidentschaftskandidaten antreten wollen.
Google erklärte auf Nachfrage, dass man in diesem Wahlkampf bei Veranstaltungen beider Seiten präsent sein wolle. Die CPAC sei dabei für das Unternehmen besonders interessant, da etwa die Hälfte der Teilnehmer jünger als 25 Jahre sein werden und damit zur wichtigsten Zielgruppe des Konzerns gehören.
Man wolle die Konferenz nutzen, um die Möglichkeiten der verschiedenen Google-Tools, insbesondere des Social Networks Google+ für den Wahlkampf zu präsentieren. Gerade von letzterem hofft man, dass es "von jedem Kandidaten und in jeder Kampagne" genutzt wird.
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Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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