Twitter ist unwiderstehlicher als eine Zigarette
Es fällt Menschen in der Regel offenbar schwerer, dem Bedürfnis zu widerstehen, das E-Mail-Konto oder die Twitter-Timeline nach Neuigkeiten durchzusehen, als eine Zigarette zu rauchen oder Alkohol zu trinken. Das ergab eine Untersuchung unter Leitung des Wissenschaftlers Wilhelm Hofmann von der Chicago University.
Für die Studie wurden 205 Menschen im Alter zwischen 18 und 85 Jahren mit Blackberrys ausgestattet und über mehrere Tage hinweg tagsüber alle zwei Stunden nach aktuellen Bedürfnissen und ihrer gefühlten Stärke befragt - und ob man ihnen nachgegeben hat.
Dabei zeigte sich, dass dem Wunsch nach der Nutzung sozialer Medien kaum widerstanden wird. Dies liegt nach Einschätzung der Forscher einerseits an der geringen Zugriffsschwelle - der Griff zum Smartphones ist auch in unpassenden Momenten leichter, als das Anstecken einer Zigarette - aber auch an einem gewissen sozialen Druck und einer gewissen Allgegenwärtigkeit solcher Medien.
Als stärkstes Bedürfnis, dem am wenigsten widerstanden werden kann, stellte sich wenig überraschend Schlaf heraus. Die Nutzung sozialer Medien folgte allerdings schon kurz danach. Vielleicht etwas überraschend: Auch Arbeit rangiert relativ weit oben - immerhin sind mit produktiver Tätigkeit durchaus ein gewisser Wohlfühl-Effekt, Erfolgsmomente und soziale Anerkennung verbunden.
Im Gegenzug fiel es den Teilnehmern der Studie deutlich leichter, dem Bedürfnis zu widerstehen, Sport zu treiben, Sex zu haben oder Geld auszugeben. Auch auf Tabak, Alkohol und Kaffee konnten die Teilnehmer meist recht problemlos verzichten - wenn es sich bei ihnen nicht gerade um Personen handelte, bei denen ein gewisses Suchtverhalten zum Stereotyp gehört.
Die detaillierten Ergebnisse der Untersuchung wurden von den Wissenschaftlern im Fachmagazin 'Psychological Science' veröffentlicht. Insgesamt wurden den Angaben zufolge 10.558 Rückmeldungen der Studien-Teilnehmer ausgewertet.
Dabei zeigte sich, dass dem Wunsch nach der Nutzung sozialer Medien kaum widerstanden wird. Dies liegt nach Einschätzung der Forscher einerseits an der geringen Zugriffsschwelle - der Griff zum Smartphones ist auch in unpassenden Momenten leichter, als das Anstecken einer Zigarette - aber auch an einem gewissen sozialen Druck und einer gewissen Allgegenwärtigkeit solcher Medien.
Als stärkstes Bedürfnis, dem am wenigsten widerstanden werden kann, stellte sich wenig überraschend Schlaf heraus. Die Nutzung sozialer Medien folgte allerdings schon kurz danach. Vielleicht etwas überraschend: Auch Arbeit rangiert relativ weit oben - immerhin sind mit produktiver Tätigkeit durchaus ein gewisser Wohlfühl-Effekt, Erfolgsmomente und soziale Anerkennung verbunden.
Im Gegenzug fiel es den Teilnehmern der Studie deutlich leichter, dem Bedürfnis zu widerstehen, Sport zu treiben, Sex zu haben oder Geld auszugeben. Auch auf Tabak, Alkohol und Kaffee konnten die Teilnehmer meist recht problemlos verzichten - wenn es sich bei ihnen nicht gerade um Personen handelte, bei denen ein gewisses Suchtverhalten zum Stereotyp gehört.
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