E-Plus will Massenmarkt für Datendienste für sich
Der Mobilfunkbetreiber E-Plus will sein Wachstum durch weitere Investitionen in den Netzausbau vorantreiben. Nachdem man das Datengeschäft erst lange vernachlässigte, soll dieses nun zum Kern der weiteren Expansionsstrategie werden. Im Zentrum steht aber weiterhin der Massenmarkt.
Das heißt: Gerade Hardcore-Nutzer, die ihr Smartphone unterwegs kaum einmal in die Tasche stecken, werden bei dem Unternehmen auch zukünftig eher nicht heimisch. Für den gelegentlichen Zugriff auf Facebook oder YouTube will man aber möglichst das beste Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Im Datennetz sollen parallel die regionale Ausbreitung und die in der Praxis verfügbaren Datenraten daher erhöht werden. Alle User sollen bald zumindest im Megabit-Bereich online gehen könne.
Die Investitionen in den letzten Monaten und Jahren zahlten sich bereits aus. Ende 2011 zählte man 22,7 Millionen Kunden im Netz der E-Plus Gruppe. Das sind 2,3 Millionen mehr als Ende 2010. Im vierten Quartal entschieden sich 569.000 neue Kunden für eine der Marken des Unternehmens oder eines Kooperationspartners, teilte der Netzbetreiber mit.
Allerdings schlug sich dies wegen verschiedener bremsender Faktoren noch nicht gänzlich im Umsatz nieder. Dieser stieg nur leicht um 0,4 Prozent auf 823 Millionen Euro. Der Gewinn der Tochter des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN legte vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen um 13 Prozent auf 363 Millionen Euro zu.
Insbesondere im Datengeschäft hat E-Plus in den letzten Monaten deutliche Fortschritte erzielt. Der Bereich trug 2011 inzwischen zu 36 Prozent zum Umsatz bei. Ein Jahr zuvor war hier erst ein Wert von 28 Prozent zu verzeichnen. Im vierten Quartal kletterte der Wert sogar schon auf 39 Prozent.
"2011 haben wir unsere Position im Markt noch einmal gestärkt", bewertete E-Plus-Chef Thorsten Dirks die Entwicklung. Dies macht sich seiner Ansicht nach insbesondere daran fest, dass man so viele Neukunden gewonnen habe, wie kaum ein anderer Anbieter.
Die Investitionen in den letzten Monaten und Jahren zahlten sich bereits aus. Ende 2011 zählte man 22,7 Millionen Kunden im Netz der E-Plus Gruppe. Das sind 2,3 Millionen mehr als Ende 2010. Im vierten Quartal entschieden sich 569.000 neue Kunden für eine der Marken des Unternehmens oder eines Kooperationspartners, teilte der Netzbetreiber mit.
Allerdings schlug sich dies wegen verschiedener bremsender Faktoren noch nicht gänzlich im Umsatz nieder. Dieser stieg nur leicht um 0,4 Prozent auf 823 Millionen Euro. Der Gewinn der Tochter des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN legte vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen um 13 Prozent auf 363 Millionen Euro zu.
Insbesondere im Datengeschäft hat E-Plus in den letzten Monaten deutliche Fortschritte erzielt. Der Bereich trug 2011 inzwischen zu 36 Prozent zum Umsatz bei. Ein Jahr zuvor war hier erst ein Wert von 28 Prozent zu verzeichnen. Im vierten Quartal kletterte der Wert sogar schon auf 39 Prozent.
"2011 haben wir unsere Position im Markt noch einmal gestärkt", bewertete E-Plus-Chef Thorsten Dirks die Entwicklung. Dies macht sich seiner Ansicht nach insbesondere daran fest, dass man so viele Neukunden gewonnen habe, wie kaum ein anderer Anbieter.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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