Google: Dunkle Wolken über dem Kerngeschäft
Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass der Suchmaschinenkonzern Google im letzten Quartal erneut Rekordergebnisse vorlegen wird. Daraus wurde aber nichts. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn blieb das Unternehmen hinter den Erwartungen zurück.
Die Ursache liegt nicht etwa bei sinkenden Nutzerzahlen - Google behauptet weiterhin klar seine dominierende Rolle unter den Suchmaschinen. Probleme bereitet allerdings die Werbung als nahezu einzige Einnahmequelle. Die Kunden sind hier nicht mehr bereit, Höchstpreise zu zahlen. Die Einnahmen pro Klick auf eine Anzeige sind im letzten Jahresviertel immerhin um 8 Prozent gesunken.
Die Analysten gingen hingegen davon aus, dass es erneut eine Steigerung geben wird. Verwundert stellt man sich nun die Frage, ob es sich hier um einen kurzfristigen Ausschlag nach unten handelt oder ob dies der Beginn eines längerfristigen Trends zu geringeren Ausgaben für Online-Werbung ist.
Bei der Präsentation der Bilanzzahlen versuchte das Google-Management mit dem Verweis auf eine gute Entwicklung des Unternehmens in neueren Geschäftsbereichen wie Bannerwerbung, Mobile und Social Networking die Stimmung aufzuhellen. Letztlich überwog aber doch die Sorge. Konzernchef Larry Page bat während einer Telefonkonferenz mit Analysten letztlich sogar darum, vielleicht auch mal ein anderes Thema als den Umsatz pro Klick behandeln zu können.
Denn es gab durchaus auch Positives zu vermelden: Den Angaben zufolge zählt man im Social Network Google+, in das der Konzern große Hoffnungen setzt, inzwischen 90 Millionen Nutzer, drei Monate zuvor waren es erst 40 Millionen. 60 Prozent der Anwender schauen täglich vorbei, 80 Prozent immerhin mindestens einmal pro Woche. Und auch mit Android gehe es weiter mit großen Schritten voran. 250 Millionen Geräte sind seit dessen Markteinführung aktiviert worden.
Den Umsatz konnte Google im Jahresvergleich von 6,37 Milliarden auf 8,13 Milliarden Dollar steigern. Die Analystenprognose lag hier allerdings bei 8,4 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verblieb dem Unternehmen dann ein Nettogewinn von 2,71 Milliarden Dollar nach 2,54 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Auch hier blieb man hinter den Erwartungen zurück.
Die Analysten gingen hingegen davon aus, dass es erneut eine Steigerung geben wird. Verwundert stellt man sich nun die Frage, ob es sich hier um einen kurzfristigen Ausschlag nach unten handelt oder ob dies der Beginn eines längerfristigen Trends zu geringeren Ausgaben für Online-Werbung ist.
Bei der Präsentation der Bilanzzahlen versuchte das Google-Management mit dem Verweis auf eine gute Entwicklung des Unternehmens in neueren Geschäftsbereichen wie Bannerwerbung, Mobile und Social Networking die Stimmung aufzuhellen. Letztlich überwog aber doch die Sorge. Konzernchef Larry Page bat während einer Telefonkonferenz mit Analysten letztlich sogar darum, vielleicht auch mal ein anderes Thema als den Umsatz pro Klick behandeln zu können.
Denn es gab durchaus auch Positives zu vermelden: Den Angaben zufolge zählt man im Social Network Google+, in das der Konzern große Hoffnungen setzt, inzwischen 90 Millionen Nutzer, drei Monate zuvor waren es erst 40 Millionen. 60 Prozent der Anwender schauen täglich vorbei, 80 Prozent immerhin mindestens einmal pro Woche. Und auch mit Android gehe es weiter mit großen Schritten voran. 250 Millionen Geräte sind seit dessen Markteinführung aktiviert worden.
Den Umsatz konnte Google im Jahresvergleich von 6,37 Milliarden auf 8,13 Milliarden Dollar steigern. Die Analystenprognose lag hier allerdings bei 8,4 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verblieb dem Unternehmen dann ein Nettogewinn von 2,71 Milliarden Dollar nach 2,54 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Auch hier blieb man hinter den Erwartungen zurück.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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