Windows 8: Storage Spaces für flexiblen Speicher
In seinem kommenden Betriebssystem Windows 8 lässt der Software-Konzern Microsoft ein Speicherkonzept wieder aufleben, das unter dem Namen "Drive Extender" bereits einmal im Windows Home Server zu finden war. Das Feature trägt nun allerdings den Namen "Storage Spaces".
Über die Funktion lassen sich mehrere physische Datenträger in einem Pool organisieren. Ein solcher Pool stellt dann "Spaces" zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen großen Speicherbereich, über den sich ein Dateisystem erstreckt. Das ermöglicht es beispielsweise, große Datenmengen an einem Platz abzulegen, statt sie auf mehrere Laufwerke zu verteilen.
Im einfachsten Fall ist es so beispielsweise möglich, zwei Festplatten mit Kapazitäten von jeweils 2 Terabyte als ein einzelnes 4-Terabyte-Laufwerk im System erscheinen zu lassen. Microsoft bietet so in Windows 8 also eine Technologie an, wie sie beispielsweise schon aus den Dateisystemen ZFS von Solaris oder btrfs unter Linux bekannt ist.
Storage Space-Konfiguration
Im Gegensatz zu einem herkömmlichen RAID können problemlos Datenträger unterschiedlicher Größe oder an verschiedenen Interfaces zu einem Space zusammengefasst werden. Es ist also egal, ob sie über SATA, Serial Attached SCSI oder USB an den Rechner angeschlossen sind. Zusätzliche Festplatten können jederzeit hinzugefügt werden, um den Speicherplatz weiter auszubauen.
Die Microsoft-Entwickler implementierten allerdings auch verschiedene Optionen in Storage Spaces, mit denen die Ausfallsicherheit verbessert werden soll. So können sich im Pool beispielsweise auch Festplatten befinden, die erst einmal nicht zur Gesamtkapazität eines Space beitragen, sondern sich im Standby-Modus befinden und erst dann einspringen, wenn ein anderes Laufwerk ausfällt.
Weiterhin lassen sich mehrere Redundanz-Stufen konfigurieren. Auf Wunsch werden sämtliche gespeicherten Informationen doppelt oder dreifach gespiegelt. Weiterhin ist eine Parität-Option, wie sie aus RAID 5 bekannt ist, einsetzbar. Ein Pool lässt sich natürlich auch in mehrere Spaces unterteilen.
Schon bei der Erstellung eines Pools lässt sich einstellen, wie groß dieser sein soll - auch wenn längt nicht genügen Festplatten vorhanden sind. Das heißt, auch wenn man erst einmal nur eine 2 Terabyte große Festplatte hat, wird im System beispielsweise ein verfügbarer Platz von 50 Terabyte angezeigt. Ist die vorhandene physische Kapazität erschöpft, können einfach neue Festplatten angeschlossen werden. Diese ordnet das System dann automatisch dem bedürftigen Pool zu, ohne, dass weitere Einstellungen vorgenommen werden müssen.
Die hinter Storage Spaces liegende Technologie soll nach Angaben Microsofts leistungsfähig genug für den professionellen Einsatz sein - selbst in Datenzentren und beim Betrieb mit hunderten Festplatten. Eine wichtige Einschränkung besteht jedoch: Von einem konfigurierten Space aus ist es nicht möglich zu booten, so dass der Speicher nur zum Vorhalten von Daten, nicht aber als System-Partition einsetzbar ist.
Im einfachsten Fall ist es so beispielsweise möglich, zwei Festplatten mit Kapazitäten von jeweils 2 Terabyte als ein einzelnes 4-Terabyte-Laufwerk im System erscheinen zu lassen. Microsoft bietet so in Windows 8 also eine Technologie an, wie sie beispielsweise schon aus den Dateisystemen ZFS von Solaris oder btrfs unter Linux bekannt ist.
Storage Space-Konfiguration
Im Gegensatz zu einem herkömmlichen RAID können problemlos Datenträger unterschiedlicher Größe oder an verschiedenen Interfaces zu einem Space zusammengefasst werden. Es ist also egal, ob sie über SATA, Serial Attached SCSI oder USB an den Rechner angeschlossen sind. Zusätzliche Festplatten können jederzeit hinzugefügt werden, um den Speicherplatz weiter auszubauen.
Die Microsoft-Entwickler implementierten allerdings auch verschiedene Optionen in Storage Spaces, mit denen die Ausfallsicherheit verbessert werden soll. So können sich im Pool beispielsweise auch Festplatten befinden, die erst einmal nicht zur Gesamtkapazität eines Space beitragen, sondern sich im Standby-Modus befinden und erst dann einspringen, wenn ein anderes Laufwerk ausfällt.
Weiterhin lassen sich mehrere Redundanz-Stufen konfigurieren. Auf Wunsch werden sämtliche gespeicherten Informationen doppelt oder dreifach gespiegelt. Weiterhin ist eine Parität-Option, wie sie aus RAID 5 bekannt ist, einsetzbar. Ein Pool lässt sich natürlich auch in mehrere Spaces unterteilen.
Schon bei der Erstellung eines Pools lässt sich einstellen, wie groß dieser sein soll - auch wenn längt nicht genügen Festplatten vorhanden sind. Das heißt, auch wenn man erst einmal nur eine 2 Terabyte große Festplatte hat, wird im System beispielsweise ein verfügbarer Platz von 50 Terabyte angezeigt. Ist die vorhandene physische Kapazität erschöpft, können einfach neue Festplatten angeschlossen werden. Diese ordnet das System dann automatisch dem bedürftigen Pool zu, ohne, dass weitere Einstellungen vorgenommen werden müssen.
Die hinter Storage Spaces liegende Technologie soll nach Angaben Microsofts leistungsfähig genug für den professionellen Einsatz sein - selbst in Datenzentren und beim Betrieb mit hunderten Festplatten. Eine wichtige Einschränkung besteht jedoch: Von einem konfigurierten Space aus ist es nicht möglich zu booten, so dass der Speicher nur zum Vorhalten von Daten, nicht aber als System-Partition einsetzbar ist.
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