Googles Antwort auf Siri heißt offenbar Majel
Dass Google eine Alternative zum immens erfolgreichen Sprachassistenten Siri entwickelt ist weder eine Überraschung noch ein großes Geheimnis. Nun sind allerdings einige neue Details aufgetaucht, darunter der angebliche Codename: Majel.
Der Name Majel ist dabei kein Zufall: Er bezieht sich auf Majel Barrett-Roddenberry, der vor drei Jahren verstorbenen Witwe von Star-Trek-Erfinder Gene Roddenberry. Bekannt wurde sie nicht nur als Krankenschwester Chapel im originalen Star Trek, sondern auch als Stimme des Bordcomputers in "The Next Generation" sowie in den meisten Star Trek-Ablegern.
Majel (das Programm) ist eine Weiterentwicklung der Sprachfunktion, die bereits jetzt schon auf Android-Geräten integriert ist. Derzeit ist das System aber noch ziemlich "dumm" und benötigt exakte sowie klar ausgesprochene Kommandos. Im Gegensatz dazu kann Apples Sprachassistent Siri besonders gut mit natürlicher Sprache umgehen.
Nach Angaben von 'Android and Me' arbeiten die Techniker bei Google X (dem streng geheimen Labor des Suchmaschinenriesen für Forschung und Entwicklung) derzeit rund um die Uhr, um eine erste Version von Majel noch in diesem Jahr veröffentlichen zu können. Da der Dezember allerdings schon zur Hälfte vorbei ist, sollte man die Veröffentlichung der ersten Version aber eher für Januar oder Februar 2012 erwarten.
Apropos Erwartungen: Mit einer echten Siri-Konkurrenz sollte man nicht von Anfang an rechnen, man wird vermutlich nur mit einer Majel-gesteuerten Google Suche starten. Weitere Funktionen wird Google vermutlich in späteren Versionen nachliefern, darunter die Möglichkeit Anwendungen und Aktionen auf dem Smartphone steuern zu können.
Anders als im Vorfeld spekuliert soll Majel aber keinen animierten Bildschirm-Avatar haben. Dafür ist von der Qualität der Computerstimme einiges zu erwarten. Verantwortlich dafür ist das Anfang 2010 von Google übernommene Unternehmen 'Phonetic Arts'.
Majel (das Programm) ist eine Weiterentwicklung der Sprachfunktion, die bereits jetzt schon auf Android-Geräten integriert ist. Derzeit ist das System aber noch ziemlich "dumm" und benötigt exakte sowie klar ausgesprochene Kommandos. Im Gegensatz dazu kann Apples Sprachassistent Siri besonders gut mit natürlicher Sprache umgehen.
Nach Angaben von 'Android and Me' arbeiten die Techniker bei Google X (dem streng geheimen Labor des Suchmaschinenriesen für Forschung und Entwicklung) derzeit rund um die Uhr, um eine erste Version von Majel noch in diesem Jahr veröffentlichen zu können. Da der Dezember allerdings schon zur Hälfte vorbei ist, sollte man die Veröffentlichung der ersten Version aber eher für Januar oder Februar 2012 erwarten.
Apropos Erwartungen: Mit einer echten Siri-Konkurrenz sollte man nicht von Anfang an rechnen, man wird vermutlich nur mit einer Majel-gesteuerten Google Suche starten. Weitere Funktionen wird Google vermutlich in späteren Versionen nachliefern, darunter die Möglichkeit Anwendungen und Aktionen auf dem Smartphone steuern zu können.
Anders als im Vorfeld spekuliert soll Majel aber keinen animierten Bildschirm-Avatar haben. Dafür ist von der Qualität der Computerstimme einiges zu erwarten. Verantwortlich dafür ist das Anfang 2010 von Google übernommene Unternehmen 'Phonetic Arts'.
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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