Thailand-Flut könnte Folgen für das Internet haben
Die anhaltenden schweren Überschwemmungen in Thailand könnten das gesamte Internet negativ beeinflussen: Da die Produktion von Festplatten derzeit vielfach stillsteht, könnten insbesondere Cloud-Dienste große (Speicher-) Probleme bekommen.
Wie die 'New York Times' (NYT) berichtet, könnten die Folgen der massiven Überschwemmungen in Thailand noch weitreichendere Konsequenzen haben als zunächst vermutet. So müssen sich nicht nur Privatanwender an stark gestiegene Harddisk-Preise gewöhnen.
Auch Unternehmen wie Microsoft, Apple, Google, Amazon und Facebook werden die Festplatten-Krise zu spüren bekommen, was die gesamte Infrastruktur des Internets bedrohen bzw. zumindest behindern könnte. All diese Firmen sind nämlich von großen Datenzentren abhängig und diesen könnte schlichtweg der Speicherplatz ausgehen.
Speziell die in letzter Zeit immer beliebter werdenden Online-Speicher-Dienste könnten die Nachfrage bald nicht mehr befriedigen, weil sie ihre Server nicht mit ausreichend Festplatten aufrüsten können. Gleiches gilt für Musik-Streaming-Anbieter und sogar soziale Netzwerke wie Facebook. "Das Internet kann nicht wachsen und expandieren, ohne dass auch der Speicher mitwächst", sagte John Monroe vom Technologie-Forschungsunternehmen Gartner gegenüber der NYT.
Nach derzeitigen Schätzungen werden in den nächsten zwei Quartalen rund 50 Millionen weniger Festplatten als üblich ausgeliefert werden, der Hersteller Seagate befürchtet sogar noch höhere Ausfälle. "Im Verlauf des ersten Quartals 2012 werden die weltweiten Lager leergefegt sein", warnte der Gartner-Experte Monroe.
Eine Ende der Flut- und somit Festplatten-Produktions-Krise ist nicht in Sicht: Die thailändische Regierung befürchtet, dass die Wasserpegel im Land noch bis Ende des Jahres steigen könnten. Danach dürfte es noch etliche Monate dauern, bis die Fabriken wiederhergestellt sind. Thailand leidet nach monatelangem Monsun-Regen, der nach wie vor anhält, unter den schlimmsten Überschwemmungen seit 50 Jahren.
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Auch Unternehmen wie Microsoft, Apple, Google, Amazon und Facebook werden die Festplatten-Krise zu spüren bekommen, was die gesamte Infrastruktur des Internets bedrohen bzw. zumindest behindern könnte. All diese Firmen sind nämlich von großen Datenzentren abhängig und diesen könnte schlichtweg der Speicherplatz ausgehen.
Speziell die in letzter Zeit immer beliebter werdenden Online-Speicher-Dienste könnten die Nachfrage bald nicht mehr befriedigen, weil sie ihre Server nicht mit ausreichend Festplatten aufrüsten können. Gleiches gilt für Musik-Streaming-Anbieter und sogar soziale Netzwerke wie Facebook. "Das Internet kann nicht wachsen und expandieren, ohne dass auch der Speicher mitwächst", sagte John Monroe vom Technologie-Forschungsunternehmen Gartner gegenüber der NYT.
Nach derzeitigen Schätzungen werden in den nächsten zwei Quartalen rund 50 Millionen weniger Festplatten als üblich ausgeliefert werden, der Hersteller Seagate befürchtet sogar noch höhere Ausfälle. "Im Verlauf des ersten Quartals 2012 werden die weltweiten Lager leergefegt sein", warnte der Gartner-Experte Monroe.
Eine Ende der Flut- und somit Festplatten-Produktions-Krise ist nicht in Sicht: Die thailändische Regierung befürchtet, dass die Wasserpegel im Land noch bis Ende des Jahres steigen könnten. Danach dürfte es noch etliche Monate dauern, bis die Fabriken wiederhergestellt sind. Thailand leidet nach monatelangem Monsun-Regen, der nach wie vor anhält, unter den schlimmsten Überschwemmungen seit 50 Jahren.
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