HP plant Server mit Smartphone-Prozessoren
Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard will gemeinsam mit dem Startup-Unternehmen Calxeda die Entwicklung von Servern auf Basis von ARM-Prozessoren in Angriff nehmen. Es wäre das erste Mal, dass ein großer Server-Anbieter wie HP auf ARM- anstelle der sonst üblichen x86-Chips setzt.
HP und Calxeda wollen mit ihren neuen Systemen laut einem Bericht von 'Bloomberg' Firmen ansprechen, die große Rechenzentren bauen, dabei aber vor allem auf einen niedrigen Energiebedarf und kompakte Server angewiesen sind. Generell sollen die Server eher für die Bewältigung einer großen Zahl von Anfragen ausgelegt sein, als für eine hohe Rechenleistung. Sie wären damit unter anderem als Web- und Cloud-Server geeignet, heißt es.
Die beiden Partner wollen dem Vernehmen nach schon bald einen ersten Prototypen eines ARM-Servers und Pläne für ein Proof-of-Concept Programm vorstellen. Für Ende 2011 werden die ersten Samples der neuen ARM-Prozessoren für Server erwartet. Ihre Massenproduktion wird angeblich in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres anlaufen.
Im Vergleich zu den Mittelklasse-Modellen von Intels Server-CPUs sollen die Calxeda-Chips bis zu 90 Prozent weniger Energie benötigen und mit bis zu 90 Prozent weniger Platz auskommen. Bei Intel gibt man sich trotz des vermehrten Interesses an ARM-Plattformen für Server sicher, weiter Marktführer bleiben zu können. Letztlich werde die Plattform mit der besten Leistung gewinnen, so ein Intel-Sprecher.
Hewlett-Packard ist mit gut 30 Prozent Marktanteil der größte Server-Hersteller der Welt. Bisher setzt HP wie alle anderen größeren Anbieter von Server-Systemen fast ausschließlich auf Intel-Prozessoren, bei denen es sich meist um spezielle CPUs aus der Itanium-Serie des weltgrößten Halbleiterherstellers handelt.
Die beiden Partner wollen dem Vernehmen nach schon bald einen ersten Prototypen eines ARM-Servers und Pläne für ein Proof-of-Concept Programm vorstellen. Für Ende 2011 werden die ersten Samples der neuen ARM-Prozessoren für Server erwartet. Ihre Massenproduktion wird angeblich in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres anlaufen.
Im Vergleich zu den Mittelklasse-Modellen von Intels Server-CPUs sollen die Calxeda-Chips bis zu 90 Prozent weniger Energie benötigen und mit bis zu 90 Prozent weniger Platz auskommen. Bei Intel gibt man sich trotz des vermehrten Interesses an ARM-Plattformen für Server sicher, weiter Marktführer bleiben zu können. Letztlich werde die Plattform mit der besten Leistung gewinnen, so ein Intel-Sprecher.
Hewlett-Packard ist mit gut 30 Prozent Marktanteil der größte Server-Hersteller der Welt. Bisher setzt HP wie alle anderen größeren Anbieter von Server-Systemen fast ausschließlich auf Intel-Prozessoren, bei denen es sich meist um spezielle CPUs aus der Itanium-Serie des weltgrößten Halbleiterherstellers handelt.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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