DRM-Studie: Der ehrliche Kunde ist der Depp
Eine Studie der amerikanischen Universitäten Rice und Duke bestätigt, was viele längst vermutet haben: Digitales Rechtemanagement (DRM) bestraft vor allem den ehrlichen Käufer. Viele potenzielle Kunden greifen nämlich zu Raubkopien, weil sie schlichtweg bequemer sind.
Laut einer von der Rice University (Houston, Texas) und der Duke University (Durham, North Carolina) zusammen durchgeführten Studie schaden DRM-Maßnahmen bei Musik vor allem demjenigen, der dafür bezahlt hat. Das berichtet 'TorrentFreak' unter Berufung auf die Studie. Denn während Raubkopierer mit ihren MP3s alles machen können, was sie wollen, müssen sich legale Kunden mit den Einschränkungen von "Digital Rights Management" herumschlagen.
Die Autoren der noch nicht veröffentlichten Studie "Musik-Downloads und die Kehrseite von DRM-Maßnahmen" gehen sogar einen Schritt weiter und stellen fest, dass ein Verzicht darauf die Piraterie sogar stark reduzieren würde. "Vielfach werden die Benutzer nämlich davon abgehalten, etwas völlig Selbstverständliches zu machen wie ein Backup. Wegen solcher Unannehmlichkeiten greifen manche dann eben gleich zu Raubkopien", sagte Dinah Vernik, Marketing-Professor bei der Rice Universität und einer der Autoren.
Ein Verzicht auf DRM hätte auch einen weiteren positiven Effekt: Die Preise (für MP3, aber auch CDs) würden fallen, weil digitale Downloads eine noch größere Rolle im Vergleich mit der CD spielen würden.
Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen wurde für die aktuelle Studie, die in der November/Dezember-Ausgabe der US-Zeitschrift "Marketing Science" erscheinen wird, das Nutzerverhalten auf den unterschiedlichen Distributionskanälen beobachtet. "Durch die Analyse des Wettbewerbs zwischen herkömmlichem und digitalem Handel sowie den illegalen Downloads konnten wir die Kräfte auf dem Markt besser verstehen lernen", so der Wirtschaftsexperte Preyas Desai von der Duke Universität.
Eine weitere doch überraschende Erkenntnis ist die Tatsache, dass die Rechteinhaber nicht zwangsläufig von einer geringeren Anzahl an Raubkopien profitieren. Im Gegenteil: "Unsere Untersuchung zeigt, dass unter bestimmten Bedingungen ein verringerter Anteil von Piraterie auch geringere Profite zur Folge hat", so die Autoren.
Die Autoren der noch nicht veröffentlichten Studie "Musik-Downloads und die Kehrseite von DRM-Maßnahmen" gehen sogar einen Schritt weiter und stellen fest, dass ein Verzicht darauf die Piraterie sogar stark reduzieren würde. "Vielfach werden die Benutzer nämlich davon abgehalten, etwas völlig Selbstverständliches zu machen wie ein Backup. Wegen solcher Unannehmlichkeiten greifen manche dann eben gleich zu Raubkopien", sagte Dinah Vernik, Marketing-Professor bei der Rice Universität und einer der Autoren.
Ein Verzicht auf DRM hätte auch einen weiteren positiven Effekt: Die Preise (für MP3, aber auch CDs) würden fallen, weil digitale Downloads eine noch größere Rolle im Vergleich mit der CD spielen würden.
Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen wurde für die aktuelle Studie, die in der November/Dezember-Ausgabe der US-Zeitschrift "Marketing Science" erscheinen wird, das Nutzerverhalten auf den unterschiedlichen Distributionskanälen beobachtet. "Durch die Analyse des Wettbewerbs zwischen herkömmlichem und digitalem Handel sowie den illegalen Downloads konnten wir die Kräfte auf dem Markt besser verstehen lernen", so der Wirtschaftsexperte Preyas Desai von der Duke Universität.
Eine weitere doch überraschende Erkenntnis ist die Tatsache, dass die Rechteinhaber nicht zwangsläufig von einer geringeren Anzahl an Raubkopien profitieren. Im Gegenteil: "Unsere Untersuchung zeigt, dass unter bestimmten Bedingungen ein verringerter Anteil von Piraterie auch geringere Profite zur Folge hat", so die Autoren.
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