HP wirft Apotheker raus, Ex-eBay-Chefin kommt
Der US-Computerkonzern Hewlett-Packard hat seinen bisherigen Präsidenten und CEO Leo Apotheker ohne große Vorankündigung von seinen Ämtern entbunden. Seine Stelle an der Spitze des Unternehmens übernimmt nun die ehemalige eBay-Chefin Meg Whitman.
Die Entscheidung, den deutschstämmigen Apotheker durch Whitman zu ersetzen, fiel ohne eine ausführliche Suche nach einem neuen CEO. HP reagiert damit auf die massive Kritik an Apothekers Führungsstil, der jüngst unter anderem eine Einstellung des webOS-Tablets HP TouchPad nur einen Monat nach dessen Markteinführung bekanntgegeben und eine Ausgliederung der PC-Sparte des Unternehmens in Aussicht gestellt hatte.
Meg Whitman als Kandidatin für den Gouverneursposten in Kalifornien
HP versucht durch den Abschied von Apotheker unter anderem, das Vertrauen seiner Aktionäre wiederzugewinnen. Vorstandsmitglied Ray Lane, der nun zum Executive Chairman wird und Whitman dabei helfen soll, den riesigen Konzern HP weiter zu führen, erklärte, dass die Zeiten, in denen der Vorstand nicht richtig funktionierte, jetzt vorbei seien. Er bezog sich dabei sowohl auf die Anstellung von Apotheker, als auch den Abhörskandal und den Rauswurf von Ex-Chef Mark Hurd nach Ermittlungen wegen sexueller Belästigung.
Die ehemalige eBay-Chefin Whitman ist bereits seit acht Monaten als Director für HP tätig. Sie war gegenüber der Nachrichtenagentur 'Reuters' bemüht klarzustellen, dass sie durch ihre Arbeit als eBay-CEO durchaus über die Funktionsweise des Hardware-Geschäfts bescheid wisse. Sie versicherte zudem, dass man die angekündigte Prüfung einer Ausgliederung der PC-Sparte wie geplant bis Ende des Jahres abschließen werde. HP ist derzeit der größte PC-Hersteller der Welt und hatte die mögliche Trennung von der sogenannten Personal Systems Group erst vor kurzem unter Apothekers Führung vollkommen überraschend bekanntgegeben.
Leo Apotheker
Hewlett-Packard hatte neben der möglichen Ausgliederung der PC-Abteilung auch die Aufgabe des Vertriebs von webOS-Tablets angekündigt. Seitdem wurden die Restbestände des mit einem 9,7-Zoll-Display als iPad-Konkurrent angetretenen HP TouchPad zu Ramschpreisen ab 99 Euro verschleudert. Inzwischen hat HP unter anderem klargestellt, dass man im Bereich der Tablets trotz des Abschieds vom TouchPad in Zukunft wieder eine führende Rolle übernehmen will - mit Geräten auf Basis von Android und Windows 8.
Auch die Ausgliederung oder ein Verkauf der PC-Sparte scheint nun wieder fraglich. Aus Taiwan sind laut des dort ansässigen Branchendiensts 'DigiTimes' Gerüchte zu hören, wonach die Abspaltung der Personal Systems Group unter Whitman vollkommen neu überdacht werden soll. Der Konkurrent Acer hatte von der Ankündigung der Trennung von HPs PC-Sparte profitiert, weil die dadurch geschaffene Unsicherheit dafür sorgte, dass viele Händler lieber Geräte anderer Hersteller ordern.
Meg Whitman als Kandidatin für den Gouverneursposten in Kalifornien
HP versucht durch den Abschied von Apotheker unter anderem, das Vertrauen seiner Aktionäre wiederzugewinnen. Vorstandsmitglied Ray Lane, der nun zum Executive Chairman wird und Whitman dabei helfen soll, den riesigen Konzern HP weiter zu führen, erklärte, dass die Zeiten, in denen der Vorstand nicht richtig funktionierte, jetzt vorbei seien. Er bezog sich dabei sowohl auf die Anstellung von Apotheker, als auch den Abhörskandal und den Rauswurf von Ex-Chef Mark Hurd nach Ermittlungen wegen sexueller Belästigung.
Die ehemalige eBay-Chefin Whitman ist bereits seit acht Monaten als Director für HP tätig. Sie war gegenüber der Nachrichtenagentur 'Reuters' bemüht klarzustellen, dass sie durch ihre Arbeit als eBay-CEO durchaus über die Funktionsweise des Hardware-Geschäfts bescheid wisse. Sie versicherte zudem, dass man die angekündigte Prüfung einer Ausgliederung der PC-Sparte wie geplant bis Ende des Jahres abschließen werde. HP ist derzeit der größte PC-Hersteller der Welt und hatte die mögliche Trennung von der sogenannten Personal Systems Group erst vor kurzem unter Apothekers Führung vollkommen überraschend bekanntgegeben.
Leo Apotheker
Hewlett-Packard hatte neben der möglichen Ausgliederung der PC-Abteilung auch die Aufgabe des Vertriebs von webOS-Tablets angekündigt. Seitdem wurden die Restbestände des mit einem 9,7-Zoll-Display als iPad-Konkurrent angetretenen HP TouchPad zu Ramschpreisen ab 99 Euro verschleudert. Inzwischen hat HP unter anderem klargestellt, dass man im Bereich der Tablets trotz des Abschieds vom TouchPad in Zukunft wieder eine führende Rolle übernehmen will - mit Geräten auf Basis von Android und Windows 8.
Auch die Ausgliederung oder ein Verkauf der PC-Sparte scheint nun wieder fraglich. Aus Taiwan sind laut des dort ansässigen Branchendiensts 'DigiTimes' Gerüchte zu hören, wonach die Abspaltung der Personal Systems Group unter Whitman vollkommen neu überdacht werden soll. Der Konkurrent Acer hatte von der Ankündigung der Trennung von HPs PC-Sparte profitiert, weil die dadurch geschaffene Unsicherheit dafür sorgte, dass viele Händler lieber Geräte anderer Hersteller ordern.
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