Gartner: Lagerbestand an Chips besorgniserregend
Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat gegenüber den Halbleiter-Herstellern eine Senkung der Produktionsmengen angemahnt. Die Lagerbestände in den Vertriebskanälen würden derzeit besorgniserregende Ausmaße annehmen, teilten die Branchenbeobachter mit.
Es sei notwendig, über die kommenden Quartale hinweg die Mengen der an die Distributionswege verschickten Chips zu reduzieren, hieß es. Aktuell erwartet man bei Gartner, dass die Produzenten zum Jahresende hin entsprechende Schritte einleiten werden.
"Die aktuellen Bestände sind angesichts der schlechten Wirtschaftslage zu hoch, die Industrie muss das Wachstum der Produktionsmengen bremsen und die angestaute Lagerhaltung reduzieren", erklärte Gerald Van Hoy, Senior Research Analyst bei Gartner. Er rechnet frühestens für das zweite Quartal 2012 damit, dass die Balance wieder erreicht wird.
Verschiedene Halbleiter-Hersteller hatten ihre Produktionsanlagen im März auf einen höheren Ausstoß eingestellt. Damit reagierte die Branche auf die schwere Erdbeben-Katastrophe in Japan, von der auch eine Reihe von Chip-Fabriken betroffen waren.
Die Probleme konnten so problemlos abgefedert werden, allerdings wurde die überschüssige Produktion nicht wieder heruntergefahren, als die meisten Betriebe in Japan wieder normal produzieren konnten. In Verbindung mit einer allgemein schlechten Lage in der Weltwirtschaft, die zu einem Rückgang der Nachfrage führte, liegen nun zahlreiche Chips auf Lager, die sich nur schleppend verkaufen lassen.
Dadurch droht der Branche eine Überproduktionskrise. Mit dieser kann jederzeit ein enormer Preisverfall einhergehen, der die Hersteller hart treffen kann. Mit einem der schlimmsten Fälle dieser Art hatten die Arbeitsspeicher-Hersteller vor einiger Zeit zu kämpfen. Der Weltmarktpreis war damals weit unter die Herstellungskosten gesunken.
"Die aktuellen Bestände sind angesichts der schlechten Wirtschaftslage zu hoch, die Industrie muss das Wachstum der Produktionsmengen bremsen und die angestaute Lagerhaltung reduzieren", erklärte Gerald Van Hoy, Senior Research Analyst bei Gartner. Er rechnet frühestens für das zweite Quartal 2012 damit, dass die Balance wieder erreicht wird.
Verschiedene Halbleiter-Hersteller hatten ihre Produktionsanlagen im März auf einen höheren Ausstoß eingestellt. Damit reagierte die Branche auf die schwere Erdbeben-Katastrophe in Japan, von der auch eine Reihe von Chip-Fabriken betroffen waren.
Die Probleme konnten so problemlos abgefedert werden, allerdings wurde die überschüssige Produktion nicht wieder heruntergefahren, als die meisten Betriebe in Japan wieder normal produzieren konnten. In Verbindung mit einer allgemein schlechten Lage in der Weltwirtschaft, die zu einem Rückgang der Nachfrage führte, liegen nun zahlreiche Chips auf Lager, die sich nur schleppend verkaufen lassen.
Dadurch droht der Branche eine Überproduktionskrise. Mit dieser kann jederzeit ein enormer Preisverfall einhergehen, der die Hersteller hart treffen kann. Mit einem der schlimmsten Fälle dieser Art hatten die Arbeitsspeicher-Hersteller vor einiger Zeit zu kämpfen. Der Weltmarktpreis war damals weit unter die Herstellungskosten gesunken.
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Dr.Parted Live 26.08:eine bootfähige GNU/Linux-Distri -
d-hubs - Gestern 19:11 Uhr -
ganz neu - ZimaOS 1.7.0: vieles wurde weiter entwickelt
d-hubs - Vorgestern 12:46 Uhr -
Datensouveränität, Kosten und Unabhängigkeit:
d-hubs - 01.08. 14:46 Uhr -
gute Nachrichten: die Krita 5.3.3. ist da
d-hubs - 30.07. 23:17 Uhr -
Neues auf dem Officemarkt: Collabora Online 26.04:
d-hubs - 30.07. 15:54 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen