WLAN-Lauschmodus soll Smartphone-Akkus schonen
An der University of Michigan wurde ein neues System entwickelt, das Smartphones zu deutlich längeren Akku-Laufzeiten verhelfen soll. Energy-Minimizing Idle Listening (E-MiLi) nennt sich das Verfahren, mit dem der Stromverbrauch der WLAN-Anbindung deutlich gesenkt werden kann.
Entwickelt wurde die Methode unter der Leitung des Informatik-Professors Kang Shin. Die Firmware soll zukünftig dafür sorgen, dass der WLAN-Empfänger in eine Art Schlafmodus geschickt wird, ohne, dass sich die Verbindung komplett ausschaltet.
Nach Angaben der Entwickler wird dafür die Leistung des Prozessors, der den Empfang und die Verarbeitung der Daten steuert, auf 1/16 des Üblichen heruntergefahren. Das Modul ruht dann quasi, ist aber weiterhin in der Lage auf möglicherweise eingehende Verbindungen zu reagieren.
Damit der Empfänger nicht jedes Mal aufwacht, wenn der WLAN-Router Datenpakete zu anderen Geräten im gleichen Netz schickt, reagiert das Modul dann nur noch auf einen speziellen Header. Geht ein solcher ein, wacht das System sofort wieder auf und kann die Daten in der gewohnten Geschwindigkeit empfangen.
Damit der Schlafmodus funktionieren kann, müssen die WLAN-Router in der Lage sein, entsprechende Header zu verschicken. Deshalb muss sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Access Point eine Firmware mit E-MiLi-Unterstützung laufen.
Befindet sich das Handy nicht in einem entsprechend ausgestatteten Netz, wird der Ruhezustand auch nicht aktiviert. Das soll gewährleisten, dass die Verbindung nicht versehentlich heruntergefahren wird und sich dann nicht mehr aktivieren lässt. E-MiLi-fähige Router können andererseits weiter problemlos mit herkömmlichen Geräten kommunizieren.
In Tests konnten die Entwickler mit dem System, das nun Herstellern von Smartphones und Routern angeboten werden soll, die Handy-Akkulaufzeit im Standby-Modus um bis zu 54 Prozent verlängern. Das ist zwar der Idealwert, allerdings erreichte man bei 92 Prozent der unter realistischen Bedingungen getesteten Geräte eine Verlängerung um durchschnittlich immerhin 44 Prozent, hieß es.
Nach Angaben der Entwickler wird dafür die Leistung des Prozessors, der den Empfang und die Verarbeitung der Daten steuert, auf 1/16 des Üblichen heruntergefahren. Das Modul ruht dann quasi, ist aber weiterhin in der Lage auf möglicherweise eingehende Verbindungen zu reagieren.
Damit der Empfänger nicht jedes Mal aufwacht, wenn der WLAN-Router Datenpakete zu anderen Geräten im gleichen Netz schickt, reagiert das Modul dann nur noch auf einen speziellen Header. Geht ein solcher ein, wacht das System sofort wieder auf und kann die Daten in der gewohnten Geschwindigkeit empfangen.
Damit der Schlafmodus funktionieren kann, müssen die WLAN-Router in der Lage sein, entsprechende Header zu verschicken. Deshalb muss sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Access Point eine Firmware mit E-MiLi-Unterstützung laufen.
Befindet sich das Handy nicht in einem entsprechend ausgestatteten Netz, wird der Ruhezustand auch nicht aktiviert. Das soll gewährleisten, dass die Verbindung nicht versehentlich heruntergefahren wird und sich dann nicht mehr aktivieren lässt. E-MiLi-fähige Router können andererseits weiter problemlos mit herkömmlichen Geräten kommunizieren.
In Tests konnten die Entwickler mit dem System, das nun Herstellern von Smartphones und Routern angeboten werden soll, die Handy-Akkulaufzeit im Standby-Modus um bis zu 54 Prozent verlängern. Das ist zwar der Idealwert, allerdings erreichte man bei 92 Prozent der unter realistischen Bedingungen getesteten Geräte eine Verlängerung um durchschnittlich immerhin 44 Prozent, hieß es.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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