Polymer-Gel verspricht sichere und bessere Akkus

Ein neues Polymer-Gel soll die Entwicklung von Akkus einen guten Schritt voran bringen. Forscher der University of Leeds, die an dem Material arbeiten, gehen davon aus, dass sie kleinere, sicherere, billigere und leistungsfähigere Stromspeicher bauen können.
Akku, Batterie, Led
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Sie setzen dabei nicht auf eine vollständig neue Technologie, wie es in verschiedenen anderen Forschungsprojekten in dem Bereich der Fall ist. Stattdessen soll das Polymer-Gel die flüchtige und gefährliche Elektrolyt-Lösung ersetzen, die heute in der Regel zum Einsatz kommt.

Lithium-Polymer-Akkus gibt es bereits seit einiger Zeit, allerdings weisen sich bisher klare Nachteile auf. Insbesondere die Leistungsfähigkeit lag noch deutlich hinter den herkömmlichen Konstruktionen zurück. Das soll sich mit dem neuen Gel aber ändern, teilten die Forscher mit.

Die Forscher gehen aktuell davon aus, dass Stromspeicher, in denen ihr Werkstoff eingesetzt wird, rund 10 bis 20 Prozent billiger sein werden, als herkömmliche Akkus. Die Substanz, die sich wie ein Film über die Elektroden legt, besteht zu 70 Prozent aus flüssiger Elektrolyt-Lösung, die allerdings durch die weiteren Bestandteile in einen gel-artigen Zustand versetzt wird, der bei einer Beschädigung ein Auslaufen verhindert.

Ein weiterer Vorteil des Polymer-Gels: Die Sicherheit wird deutlich erhöht. Bilder von Akkus, die durch einen Defekt in Flammen aufgehen, sollen so der Vergangenheit angehören. Entsprechende Probleme hatten in der Vergangenheit immer wieder zu großen Rückrufaktionen geführt.

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