Polizei: Kino.to-Nachfolger derzeit nicht überwacht
Nach der Schließung des Streaming-Portals Kino.to bekamen alternative Angebote starken Zulauf. Auch eine nahezu vollständige Kopie der Plattform tauchte auf. Die Polizei überwacht deren Aktivitäten allerdings aktuell nicht, da nicht ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen.
"Das können wir einfach nicht leisten", sagte Wolfgang Klein von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegenüber der 'Neuen Osnabrücker Zeitung'. Die Ermittler, die für den Fall abgestellt werden können, sind seinen Schilderungen zufolge ausreichend mit den Untersuchungen hinsichtlich des Originals beschäftigt.
Immerhin gilt es "gigantische Mengen an Daten" auszuwerten. Insgesamt haben die Ermittler Datenträger mit rund 1 Petabyte an Material beschlagnahmt, das nun ausgewertet werden muss. Da die verfügbaren Beamten mit dieser Menge allein überfordert wären, habe man inzwischen auch technischen Sachverstand von außen hinzugezogen.
Ursprünglich liefen Ermittlungen gegen 21 Personen. Inzwischen hat sich die Zahl der ins Visier der Ermittler geratenen Betreiber der Plattform auf 25 erhöht. Sechs von ihnen sitzen den Angaben zufolge weiterhin in Untersuchungshaft, ein weiterer ist noch immer flüchtig.
Anfang Juni war es der Polizei gelungen, das wohl größte Portal seiner Art im deutschsprachigen Raum abzuschalten. Gegen die Betreiber wurden Ermittlungsverfahren wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Urheberrechtsverletzung, Geldwäsche und Steuerhinterziehung eingeleitet.
Denn wie sich im Zuge der Untersuchungen herausstellte, sollen die gleichen Personen nicht nur das Portal mit Links zu illegal angebotenen Streams von Filmen und Serien, sondern auch gleich eine Reihe von Share-Hostern betrieben haben. Mit Kino.to und den angegliederten Streaming-Hostern sollen durch Werbeeinblendungen Einnahmen in Millionen-Höhe generiert worden sein.
Immerhin gilt es "gigantische Mengen an Daten" auszuwerten. Insgesamt haben die Ermittler Datenträger mit rund 1 Petabyte an Material beschlagnahmt, das nun ausgewertet werden muss. Da die verfügbaren Beamten mit dieser Menge allein überfordert wären, habe man inzwischen auch technischen Sachverstand von außen hinzugezogen.
Ursprünglich liefen Ermittlungen gegen 21 Personen. Inzwischen hat sich die Zahl der ins Visier der Ermittler geratenen Betreiber der Plattform auf 25 erhöht. Sechs von ihnen sitzen den Angaben zufolge weiterhin in Untersuchungshaft, ein weiterer ist noch immer flüchtig.
Anfang Juni war es der Polizei gelungen, das wohl größte Portal seiner Art im deutschsprachigen Raum abzuschalten. Gegen die Betreiber wurden Ermittlungsverfahren wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Urheberrechtsverletzung, Geldwäsche und Steuerhinterziehung eingeleitet.
Denn wie sich im Zuge der Untersuchungen herausstellte, sollen die gleichen Personen nicht nur das Portal mit Links zu illegal angebotenen Streams von Filmen und Serien, sondern auch gleich eine Reihe von Share-Hostern betrieben haben. Mit Kino.to und den angegliederten Streaming-Hostern sollen durch Werbeeinblendungen Einnahmen in Millionen-Höhe generiert worden sein.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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