Strategiewechsel bei Spammern: Weg vom Botnetz
Hintergrund dessen ist wohl die Abschaltung einer ganzen Reihe von Botnetzen in den letzten Monaten. Security-Experten war es gelungen, die Kontrolle über die Infrastrukturen zu übernehmen und das Spam-Aufkommen so deutlich zu reduzieren. Der härteste Schlag für die Spammer war die Ausschaltung des Botnetzes Rustock durch Microsoft. Über dieses Netz wurde noch im letzten Jahr der größte Teil aller Spam-Nachrichten verschickt.
Entsprechende Infrastrukturen sind für die Spammer zwar äußerst effektiv, ihr Aufbau verlangt aber auch einige Investitionen. Offenbar sind immer weniger Kriminelle bereit, eine Menge Aufwand zu betreiben und ihre Netze dann schnell wieder zu verlieren. So verzeichnen die Security-Experten einen Trend, nach dem die Spammer wieder zu bewährten Methoden zurückkehren und über Trojaner und Phishing-Mails fremde E-Mail-Accounts kapern.
Über diese werden dann eher kleinere Mengen an Spam versandt, die aber häufiger sehr gezielt auf bestimmte Zielgruppen abgestimmt sind. Da sie von regulären E-Mail-Accounts stammen, sinkt auch das Risiko, schon beim Provider im Spam-Filter hängenzubleiben.
Generell bleibt aber anzumerken, dass das Spam-Aufkommen im zweiten Quartal dieses Jahres mit weltweit 113 Milliarden Nachrichten pro Tag auf dem niedrigsten Niveau der letzten drei Jahre lag. Nach wie vor wird in den unerwünschten Mitteilungen vor allem versucht, Medikamente zu verkaufen.
Parallel steigt aber auch die Aktivität von Spammern in anderen Internet-Diensten. Sie folgen einer Tendenz, nach der Nutzer mit Freunden seltener über E-Mail und statt dessen häufiger über die Nachrichten-Funktionen in Social Networks zu kommunizieren. Entsprechend nimmt vor allem auf Facebook das Aufkommen von Spam-Nachrichten zu.
Entsprechende Infrastrukturen sind für die Spammer zwar äußerst effektiv, ihr Aufbau verlangt aber auch einige Investitionen. Offenbar sind immer weniger Kriminelle bereit, eine Menge Aufwand zu betreiben und ihre Netze dann schnell wieder zu verlieren. So verzeichnen die Security-Experten einen Trend, nach dem die Spammer wieder zu bewährten Methoden zurückkehren und über Trojaner und Phishing-Mails fremde E-Mail-Accounts kapern.
Über diese werden dann eher kleinere Mengen an Spam versandt, die aber häufiger sehr gezielt auf bestimmte Zielgruppen abgestimmt sind. Da sie von regulären E-Mail-Accounts stammen, sinkt auch das Risiko, schon beim Provider im Spam-Filter hängenzubleiben.
Generell bleibt aber anzumerken, dass das Spam-Aufkommen im zweiten Quartal dieses Jahres mit weltweit 113 Milliarden Nachrichten pro Tag auf dem niedrigsten Niveau der letzten drei Jahre lag. Nach wie vor wird in den unerwünschten Mitteilungen vor allem versucht, Medikamente zu verkaufen.
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