CERN: Experimente liefern 1 Petabyte pro Sekunde
Pro Sekunde, in der Teilchen in der über 26 Kilometer langen Vakuumröhre beschleunigt und zur Kollision gebracht werden, liefern die zahlreichen Sensoren rund 1 Petabyte Daten. Das berichtete das britische Magazin 'V3' unter Berufung auf Francois Briard, der für die Kontroll-Infrastruktur der Anlage zuständig ist.
Obwohl Forschungseinrichtungen weltweit bei der Auswertung der Daten des LHC mitarbeiten, kann eine solche Informationsflut an sich kaum beherrscht werden. Deshalb sorgen verschiedene Filter dafür, dass letztlich nur die Informationen bei den Wissenschaftlern landen, aus denen möglicherweise wichtige Schlüsse gezogen werden können.
"Wir speichern nicht alle Daten, weil das nicht praktikabel wäre. Statt dessen behalten wir nur kleine Ausschnitte von den Kollisionen", sagte Briard. Allein dies bedeutet aber immer noch, dass im Jahr rund 25 Petabyte für die Analyse in den Speichern landen - eine Menge die etwa 1.000 Jahren Video in DVD-Qualität entspricht.
Die Rechenkraft von rund hunderttausend normale PCs würde benötigt, um die Informationen auszuwerten. In den Datenzentren des CERN steht allerdings nur etwa 20 Prozent der benötigten Kapazität zur Verfügung. Deshalb verteilt man die Daten weltweit auf rund 130 Orte und zahlreiche Forschungseinrichtungen beteiligen sich an der Analyse.
Obwohl Forschungseinrichtungen weltweit bei der Auswertung der Daten des LHC mitarbeiten, kann eine solche Informationsflut an sich kaum beherrscht werden. Deshalb sorgen verschiedene Filter dafür, dass letztlich nur die Informationen bei den Wissenschaftlern landen, aus denen möglicherweise wichtige Schlüsse gezogen werden können.
"Wir speichern nicht alle Daten, weil das nicht praktikabel wäre. Statt dessen behalten wir nur kleine Ausschnitte von den Kollisionen", sagte Briard. Allein dies bedeutet aber immer noch, dass im Jahr rund 25 Petabyte für die Analyse in den Speichern landen - eine Menge die etwa 1.000 Jahren Video in DVD-Qualität entspricht.
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Christian Kahle
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