IT-Verband BITKOM hat ab heute einen neuen Chef
"Ich bedanke mich für das Vertrauen und übernehme gerne die Verantwortung, künftig für die zweitgrößte deutsche Industrie zu sprechen", sagte Kempf nach seiner Wahl. Der Sektor stehe vor wichtigen Herausforderungen: Der flächendeckende Aufbau von Breitband-Netzen, die Linderung des Fachkräftemangels oder der Aufbau intelligenter Infrastrukturen in den Bereichen Energie, Gesundheit oder Verkehr erforderten gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft und Politik, erklärte er.
Inhaltliche Schwerpunkte will Kempf im Datenschutz, der IT-Sicherheit und in der Netzpolitik setzen. "Das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit des Internet und in den Schutz ihrer Privatsphäre muss wiederhergestellt werden", sagte Kempf. "Dafür müssen die technischen Bedingungen geschaffen, das regulatorische Umfeld angepasst und Aufklärungsarbeit bei den Anwendern geleistet werden. Und: Wir müssen konsequent gegen Schwarze Schafe vorgehen."
Der 58-Jährige engagiert sich bereits seit Jahren in der ITK-Branche, unter anderem als Vorsitzender des Vereins "Deutschland sicher im Netz" (DsiN). Seit der Gründung des BITKOM ist er im Präsidium vertreten. Kempf ist seit 1996 Vorstandsvorsitzender des IT-Dienstleisters und Softwareanbieters Datev. Das als Genossenschaft organisierte Unternehmen gehört mit einem Umsatz von 700 Millionen Euro und etwa 5.800 Mitarbeitern im Jahr 2010 zu den bedeutendsten Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen in Deutschland.
Der scheidende Präsident August-Wilhelm Scheer ist nach zwei Amtszeiten turnusgemäß ausgeschieden. Das BITKOM-Präsidium dankte ihm für seinen Einsatz in den vergangenen vier Jahren. Während seiner Amtszeit konnte die Mitgliederzahl des BITKOM auf inzwischen mehr als tausend gesteigert werden. Die BITKOM-Themen wurden im Mittelpunkt der politischen Agenda positioniert, der Nationale IT-Gipfel wurde zu einer jährlichen Top-Veranstaltung weiterentwickelt.
Bei den Wahlen zum BITKOM-Präsidium wurden die Vizepräsidenten René Obermann (Deutsche Telekom) und Heinz-Paul Bonn (GUS Group) in ihren Ämtern bestätigt. Als dritter Vizepräsident ist Volker Smid (Hewlett-Packard) neu gewählt worden. Er folgt auf Achim Berg, der in der Firmenzentrale in den USA inzwischen die weltweite Mobil-Strategie des Microsoft-Konzerns verantwortet und nicht erneut antrat.
Inhaltliche Schwerpunkte will Kempf im Datenschutz, der IT-Sicherheit und in der Netzpolitik setzen. "Das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit des Internet und in den Schutz ihrer Privatsphäre muss wiederhergestellt werden", sagte Kempf. "Dafür müssen die technischen Bedingungen geschaffen, das regulatorische Umfeld angepasst und Aufklärungsarbeit bei den Anwendern geleistet werden. Und: Wir müssen konsequent gegen Schwarze Schafe vorgehen."
Der 58-Jährige engagiert sich bereits seit Jahren in der ITK-Branche, unter anderem als Vorsitzender des Vereins "Deutschland sicher im Netz" (DsiN). Seit der Gründung des BITKOM ist er im Präsidium vertreten. Kempf ist seit 1996 Vorstandsvorsitzender des IT-Dienstleisters und Softwareanbieters Datev. Das als Genossenschaft organisierte Unternehmen gehört mit einem Umsatz von 700 Millionen Euro und etwa 5.800 Mitarbeitern im Jahr 2010 zu den bedeutendsten Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen in Deutschland.
Der scheidende Präsident August-Wilhelm Scheer ist nach zwei Amtszeiten turnusgemäß ausgeschieden. Das BITKOM-Präsidium dankte ihm für seinen Einsatz in den vergangenen vier Jahren. Während seiner Amtszeit konnte die Mitgliederzahl des BITKOM auf inzwischen mehr als tausend gesteigert werden. Die BITKOM-Themen wurden im Mittelpunkt der politischen Agenda positioniert, der Nationale IT-Gipfel wurde zu einer jährlichen Top-Veranstaltung weiterentwickelt.
Bei den Wahlen zum BITKOM-Präsidium wurden die Vizepräsidenten René Obermann (Deutsche Telekom) und Heinz-Paul Bonn (GUS Group) in ihren Ämtern bestätigt. Als dritter Vizepräsident ist Volker Smid (Hewlett-Packard) neu gewählt worden. Er folgt auf Achim Berg, der in der Firmenzentrale in den USA inzwischen die weltweite Mobil-Strategie des Microsoft-Konzerns verantwortet und nicht erneut antrat.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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