Erneute Angriffe auf Seiten des Atomkonzerns EDF

Der französische Energieversorger Electricité de France (EDF) hat erneut Angriffe auf seine IT-Systeme verzeichnet. Hintergrund dessen ist offenbar das Engagement des Unternehmens im Bereich der Energiegewinnung aus der Kernkraft. Der Angriff hatte das Ziel, die Website des Konzerns lahmzulegen, berichtet das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' (morgige Ausgabe). Er startete laut internen Sicherheitsberichten der Branche am vergangenen Donnerstag gegen 13 Uhr und führte um circa 18 Uhr zum Erfolg.

Mehrfach war die Seite des französischen Stromkonzerns nicht erreichbar. Noch am Freitag registrierte EDF in Paris einzelne Attacken. Auch in anderen europäischen Ländern wurden Stromkonzerne vor möglichen Hacker-Angriffen gewarnt. Die großen deutschen Stromversorger haben in Folge dessen die Sicherheitsanstrengungen zum Schutz ihrer Computersysteme und Websites verstärkt. Das bestätigten Sprecher der Unternehmen auf Anfrage.

Verantwortlich für die Attacke war nach Informationen der Branche angeblich eine Untergruppierung von Anonymous. Die lose organisierte Gruppe steht im Verdacht, bereits in der Vergangenheit Angriffe auf Unternehmen wie etwa Sony oder die WikiLeaks-Verweigerer PayPal, Mastercard oder Visa durchgeführt zu haben. EDF bestätigte am Freitag auf Anfrage Angriffe auf ihre Website und stellte klar, dass keine Kraftwerke oder sicherheitsrelevanten Systeme beeinträchtigt worden seien. Demonstration, Atomkraft, Kernkraft Demonstration, Atomkraft, Kernkraft
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