AOL will demnächst viele Arbeitsplätze abbauen

Wirtschaft & Firmen Der US-amerikanische Internetkonzern AOL hat sich angeblich das Ziel gesetzt, zahlreiche Mitarbeiter ausstellen zu wollen. Betroffen sind unter anderem 200 Angestellte von Online-Redaktionen. Ursprünglich startete AOL als Internetprovider in den Vereinigten Staaten. Nun soll das Unternehmen zielgerichtet zu einem Medienhaus umgebaut werden. Gegenüber den Mitarbeitern äußerte der Firmenchef Tim Armstrong in Form von einer versendeten E-Mail seine weiteren Pläne.

In erster Linie geht es hierbei um geplante Entlassungen. Nach der erfolgreichen Übernahme der Nachrichtenseite "Huffington Post" am Montag will das Unternehmen nun offenbar doppelte Strukturen abbauen.

Die Mitarbeiter der "Huffington Post" soll diese Umstrukturierung zunächst nicht betreffen. Allerdings wird es Personaländerungen im Hinblick auf die Online-Redaktionen von AOL selbst geben. Dort sollen insgesamt 200 Stellen abgebaut werden.

Abgesehen davon sollen 700 Mitarbeiter in Indien entlassen werden, schreibt die 'New York Times'. 300 der betroffenen Angestellten werden weiterhin für AOL unter einer anderen Firma arbeiten.

315 Millionen US-Dollar hat AOL für die Übernahme der "Huffington Post" ausgegeben. Laut dem CEO Tim Armstrong handelt es sich dabei um einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. AOL soll nun zu einem globalen Medienunternehmen werden, welches Inhalte, Community und "soziale Erfahrungen" kombiniert.
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