Namibia & Botswana ans Internet angeschlossen

Breitband Ein neues Unterseekabel soll die Internet-Anbindung des südwestlichen Afrikas deutlich verbessern. Vor allem die Tarife für Anschlüsse werden durch die neue Leitung billiger. Gestern wurde das Ende des Kabels von Joel Kaapanda und Frank Ramsden, den Informationsministern von Namibia und Botswana symbolisch aus dem Meer gezogen. Die Leitung wird das Netz Namibias an das West Africa Cable System (WACS) ankoppeln, dass Europa und Südafrika verbindet, berichtete die namibische 'Allgemeine Zeitung'.

Viele afrikanische Länder sind bisher nicht direkt an den globalen Internet-Backbone angebunden, sondern auf Satelliten-Verbindungen angewiesen. Diese sind vergleichsweise teuer und langsam, so dass die Nutzung des Internets oft viel Geld kostet.

Durch das neue Unterseekabel soll sich dies ändern. Dies schürt Hoffnungen, dass die Wirtschaft, die immer abhängiger von stabilen und schnellen Kommunikationswegen ist, angekurbelt wird.

Finanziert wird das Kabel jeweils zu gleichen Teilen von Namibia und Botswana. Im Zuge der Zusammenarbeit sicherten die zuständigen Stellen in Namibia zu, ihre Telekommunikations-Infrastruktur nach Botswana - einem Land ohne Zugang zum Meer - auszubauen und dem Land so Zugang zum globalen Backbone zu gewähren.
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