iPhone-Vorstellung 2007: RIM war schockiert

Handys & Smartphones Als Apple 2007 zum ersten Mal das iPhone zeigte, brach beim BlackBerry-Hersteller RIM wohl Panik aus. Das offenbarte jetzt ein ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens, berichtet 'Electronista'. Einen Tag nach der Vorstellung des für damalige Verhältnisse revolutionären Apple-Smartphones wurden bei RIM mehrere Meetings abgehalten, an denen alle Mitarbeiter teilnehmen mussten. Die Angestellten hielten es vor knapp vier Jahren für unmöglich, dass ein Gerät mit einem derart großen Touchscreen noch eine vernünftige Akkulaufzeit vorweisen konnte. Die Angaben die Steve Jobs auf der Bühne machte, wurden wohl mehrfach als Lügen abgestempelt.

Umso größer soll die Überraschung gewesen sein, als die RIM-Mitarbeiter zum ersten Mal ein iPhone in ihren Händen hielten und es zerlegten. Der ehemalige RIM-Angestellte, der von den Vorkommnissen aus dieser Zeit berichtete, war auch mit Microsoft-Mitarbeitern befreundet, von denen ähnliche Reaktionen zu hören waren.

Die jetzt bekannt gewordenen Reaktionen von RIM sind ein weiteres Anzeichen für die Vermutung, dass man erst nach der Vorstellung des iPhones damit begann, Smartphones wie den BlackBerry Storm zu entwickeln. Offenbar gab es zuvor noch keine Entwicklungen in diese Richtung. Laut dem Ex-RIM-Mitarbeiter hielt man Smartphones für überdimensionale Pager, da weitere Funktionen aufgrund des enormen Energiehungers unrealistisch erschienen.

Vielen Dank an unseren Leser Rodriguez für den Hinweis!
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