RIM wächst und kämpft mit sinkenden Preisen
Das Unternehmen verzeichnete für die vergangenen drei Monate einen Gewinn von 934 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Überschuss bei 710 Millionen Dollar. Der Umsatz kletterte von 4,1 Milliarden Dollar auf 5,56 Milliarden Dollar.
Mit dem Ergebnis lag RIM im Rahmen der Analysten-Prognosen. Insbesondere das Geschäft außerhalb der USA trug wesentlich zum Wachstum bei. 52,3 Millionen Blackberries lieferte der Hersteller im gesamten vergangenen Jahr aus, 14,9 Millionen davon in den letzten drei Monaten.
Allerdings wird sich die gute Entwicklung kaum in dieser Größenordnung aufrecht erhalten lassen. RIM hat damit zu kämpfen, dass die durchschnittlichen Verkaufspreise über seine Smartphone-Palette hinweg immer weiter nach unten gehen. Dadurch schrumpft die Gewinnspanne zusammen.
Mit einer Besserung ist hier kaum zu rechnen und auch das Tablet-System PlayBook wird kaum eine Wende herbeiführen. Die Gewinnspanne bei dem Gerät ist wegen des Kampfpreises, den Apple hier aufrufen kann, sowie den hohen Entwicklungskosten recht gering.
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