Google entwickelt "virtuelles Spiegelbild" der Welt
Die grundlegende Idee besagt, dass man Informationen bereitstellt, ohne dass die Leute danach suchen. Der Standort des Anwenders spielt dabei eine zentrale Rolle. Kombiniert man ihn mit grundlegenden Informationen über eine Person sowie deren Vorlieben, kann man ermitteln, welche Daten gerade von Interesse sind.
Mayer erklärte, dass man im Browser beispielsweise eine schmale Seitenleiste darstellen könnte, die nützliche Informationen bereitstellt, die in den jeweiligen Kontext passen. Auf einem Smartphone sind derartige Dienste wesentlich nützlicher, da man sich in der "echten Welt" aufhält. In einem Restaurant könnte beispielsweise die Speisekarte zur Verfügung gestellt werden, auf der man die Empfehlungen von Freunden findet, die dort bereits gegessen haben. Die größte Herausforderung stellt die Benutzeroberfläche für derartige Dienste dar.
Mayer arbeitet derzeit mit bis zu 2.000 Leuten an neuen Projekten. "Wir versuchen ein virtuelles Spiegelbild der Welt zu erschaffen", sagte sie auf der Konferenz. Die ersten Ergebnisse der Arbeit an Projekten rund um die "Contextual Discovery" können wir laut Mayer 2011 erwarten.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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