Sony: Spiele-Sparte bringt stabil Gewinne

Wirtschaft & Firmen Der japanische Elektronikkonzern Sony konnte nun bereits zwölf Monate hintereinander Gewinne aus seiner Spiele-Abteilung ziehen. Dies soll vorerst auch so bleiben. Über längere Zeit war der Bereich ein Zuschussgeschäft, weil der Verkaufspreis die hohen Entwicklungs- und Produktionskosten der Spielekonsole Playstation 3 nicht widerspiegelte. Das Konzept liegt von Beginn an darin, die Hardware über Spiele und die Lizenzvergabe quer zu finanzieren.

Bei der Vorlage der Bilanzen für das letzte Quartal betonte das Management nun, dass der Plan aufgegangen ist. So trug die Spiele-Sparte auch dazu bei, dass Sony einen Gewinn von 386 Millionen Dollar ausweisen konnte. Vor einem Jahr hatte das Unternehme noch einen Verlust von 326 Millionen Dollar verbucht.

Dabei steht Sony überraschend gut da. Die Analysten hatten lediglich etwa ein Drittel des ausgewiesenen Gewinns prognostiziert. Der Umsatz des Konzerns stieg im Jahresvergleich um 4,3 Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar.
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