Indiens Regierung lässt Tablet für 26 Euro bauen
Demnach wird HCL Technologies den günstigen Tablet-PC für Schüler und Studenten entwickeln. Dabei soll auch der bekannte Informatiker Nicholas Negroponte helfen, der bereits mit dem Projekt "One Laptop per Child" ein 100 US-Dollar billiges Notebook herstellen wollte, dabei jedoch scheiterte und das Gerät nun teurer verkauft.
HCL Technologies konnte bereits Erfahrungen bei der Billig-Produktion sammeln. So wurde 2008 ein Windows-Laptop angekündigt, der trotz Intel-Chips und Windows XP nur 335 Euro kosten sollte. Was daraus wurde, ist jedoch nicht bekannt.
Der günstige Tablet-PC soll einen Touchscreen, Webcam, WLAN und eine Mediaplayer-Software mitbringen. Zudem gibt es einen USB-Anschluss und zwei Gigabyte RAM. Als Betriebssystem wird Google Android verwendet. Weitere Ausstattungsmerkmale sind nicht bekannt, berichtet 'Technically Personal'.
HCL Technologies ist nicht das einzige Unternehmen in Indien, das einen billigen Tablet-PC entwickeln will. Allgo konnte bereits einen Prototypen eines Tablets zeigen, für das ein Verkaufspreis von umgerechnet 50 US-Dollar angepeilt wird, verglichen mit 35 US-Dollar für das "offizielle" indische Billig-Tablet. Spätestens am 10. Januar 2011 werden wir erfahren, ob HCL Technologies erfolgreich war, denn an diesem Tag soll die erste Lieferung an Schulen und Universitäten verteilt werden.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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